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AW: Favoriten bzw. Abstiegskanditaten in der BL 3
War beim Spiel anwesend und muss wirklich sagen, dass da ein perfekt inszenierter Tischtenniskrimi a´la Hitchcock lief. Auch wenn die Bamberger sehr viel Glück hatten (von 9 5-Satzspielen wurden 8 zug. Bbg.entschieden, davon 2 in der Verlängerung !), durch ihren unbändigen Siegeswillen (wahrscheinlich wurde die Biographie von Olli Kahn vorher zur Pflichtlektüre erklärt) war das Remis vielleicht sogar ein bisschen verdient. Trotz dieses Tischtennisleckerbissens hätte man einige Szenen und Urwaldschreie (vor allem von Bbg) getrost auch auch im zeitgleich laufenden Dschungelcamp im TV zeigen können. Manche Sachen gehören einfach nicht in den Tischtennissport und sind vor allem für unsere Jugend ein abschreckendes Beispiel: Neben verbalen Attacken und dem Gegner gezeigten "Scheibenwischer" war der Höhepunkte des Abends eine kaputt getretene Tür der Nr.5 von DonBosco; wohlgemerkt nach einem gewonnenen Spiel ! Auch die Spieler, die ständig während eines Spiels meinen, den Alleinunterhalter spielen zu müssen(Selbstbeschimpfungen, unqualifizierte Kommentare und hämisches Grinsen (Nr.1 von Bbg) über Netzbälle des Gegners, sollten wissen, daß sie sich höchst unsportlich verhalten, da sie die Konzentration des Gegners (un)bewusst stören. Kampf ist die eine Sache, Unsportlichkeit eine andere !
Fazit des Abends: Man kam sich zwar vor wie in einer mexikanischen Würfelbude, aber in der wurde grosser Sport geboten !
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