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Zitat von badera
Dafür fehlt noch immer der Nachweis. Bisher haben wir nur Deine Behauptung.
Und Schritt zwei ist die Aktualität. Gesellschaft wandelt sich, wäre das heute immer noch so?
Danke fürs Gespräch. Deine angeblichen Sicherheiten, Fakten und Anekdoten kannst Du für Dich behalten. Niemand, der halbwegs bei Verstand ist, nimmt sie ernst.
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Das IST heute noch so, auch wenn im woken Mainstream etwas anderes vorgegaukelt wird. Du hast keine Ahnung von der menschlichen Natur oder bist entsprechend "verzogen". Solltest du Beamter oder Tarifbeschäftigter sein, dann stellen sich solche Fragen nicht, da, zumindest die Gehälter vorgegeben sind. Die hat der Gesetzgeber formuliert bzw. IG Metall und Co. Übrigens ein Grund warum dort häufig nach dem Minimalprinzip gearbeitet wird. Wer sich anstrengt hat nichts davon.
Und wenn du es nicht glaubst schau dir einfach mal zwei Fussballmannschaften an und das Verhalten. Einmal Männer, einmal Frauen. Wie Zweikämpfe geführt werden, wie beleidigt Spieler oder Spielerinnen sind, wenn sie nicht spielen, wie es um Hierarchie und Verträge geht. Wobei sich das bei den Frauen im Spitzensport ändert seitdem sie (zu 99% von männlichen!) Beratern vertreten werden. Schau wie ein Seifert an die DFL Führung rangeht und schau was Hopfen als Erstes im Sinn hat. Seifert ging es um maximalen Profit und internationalen Erfolg, Hopfens erste Gedanken gingen in Richtung "Gerechtigkeit".
Oder bei Olympia:
Heute Eishockey und Ski gesehen? Der Deutsche macht das Frustfoul, die Gesichter sprachen Bände. Die Abfahrerin fing an zu heulen. Beim Snowboard verliert die eine Gold und jubelt als Erstes mit der Konkurrentin. Bei Männern undenkbar. Das Höchste der Gefühle ist, dass man sich wie beim Snooker im Griff hat und dem Gegner fair gratuliert.
Beim Fussball kam gestern wieder die Diskussion um die Gehaltshygiene beim BVB durch Süle auf. Warum? Logisch gedacht verdient dort jeder Stammspieler in 10 Jahren mehr als er jemals ausgeben kann. Jetzt hast du aber einen Akanji, der zwar bei Hummels noch eine Differenz akzeptiert hat, sich selbst aber sicher auf dem Niveau von Süle sieht. Genauso wie sich Süle bei Bayern auf einer Stufe mit Hernandez sah. Alaba mit Müller. Das kann man unendlich fortsetzen. Ein Lewandowski ist damit zufrieden bei Bayern mit Abstand Topverdiener zu sein. Der würde aber bei Paris nicht für weniger spielen als Neymar bekommt...
Männer vergleichen sich immer. Und da sind die Parameter eben nicht absolut, sondern orientieren sich am Umfeld.
Kommt jemand von VW als Expat nach dem Studium nach China, dann ist der für die unendlich Reich. Steht er in Wolfsburg und berichtet, dann ist er da ein armer Schlucker.