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AW: Strukturreform im WTTV
Bayern ist genau den umgekehrten Weg gegangen: Bis vor drei Jahren waren die Bezirke entsprechend der Regierungsbezirke, Kreise analog zu den Landkreisen bzw. Städten. Das hatte den großen Nachteil, dass es Kreise gab, die schwach mit Vereinen besetzt waren, andere wiederum sehr gut. Und damit einhergehend konnten in den schwächeren Kreisen bestimmte Ligen (insbesondere Jugend und Damen) nicht mehr ausgeglichen besetzt werden, was sie uninteressant macht und somit weiteren Niedergang forciert. Das neue System besteht nur noch aus Bezirken, die sich aber nicht mehr an politischen Grenzen orientieren, sondern versuchen, relativ ausgeglichen mit Vereinen besetzt zu sein. Bedingt gelungen: im Mädchenbereich gibt es in meinem Bezirk trotzdem nur eine einzige Liga, quantitativ schwach und extrem unausgeglichen (10:0-Ergebnisse sind die Regel). Und was passiert, wenn wie zu erwarten, sich auch in diesen neuen Bezirken mit der Zeit wieder ein Ungleichgewicht einstellt? Werden dann die Bezirksgrenzen wieder angepasst?
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Stopp dem Windelmüll!
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