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AW: Strukturreform im WTTV
Das gilt in anderen Regionen ebenso. Auch dort wurden Ende der 60er und in den 70ern Gebiete zusammengeführt, die so gar nichts miteinander zu tun haben. Und hier sehe ich auch den größten und wohl einzigen Fehler der Reform: die Orientierung an diesen absolut künstlichen Grenzen wäre nicht nötig gewesen. Die Argumentation bzgl der KSBs halte ich auch nur bedingt für passend. Welcher Verein hat seinen KSB schon mal wirklich benötigt? Außer da jährlich Geld hin zu geben, hab ich den noch nie so richtig bemerkt...
Klar ist eine Reform nötig, da manche TT Kreise einfach zu klein waren. Und klar kann der Verband nicht einfach 20 Vereine wechseln lassen, da dann ein neuer Bezirk wieder zu klein wäre. Aber alles das hätte man vorher einbringen müssen und diese falsche Orientierung an künstlichen Grenzen direkt weglassen müssen. Jetzt aber ist es zu spät und da ist es dann leider konsequent, die Anträge nicht durchgehen zu lassen.
Etwas weniger Genauigkeit bei diesen Grenzen wäre da gut gewesen. Die Fußballer wissen das und spielen immer noch "traditionell". Was dann auch bedeutet, dass der SV Schermbeck aus dem Kreis Wesel dann eben zu Westfalen gehört und nicht zu einer niederrheinischen Struktur mit Duisburg und Essen. Klar, auch diese historische Gegebenheit wurde künstlich herbeigeführt aber eben schon vor 200 Jahren und nicht erst vor 50.
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