Zitat:
Zitat von TPZ
Ich maße mir nicht an, dass zu wissen... Ich vermute aber zunächst mal folgende Punkte:
- Die EU möchte ein stabiles Europa, in den bestehenden Grenzen und Handel treiben.
- Dem Westen ist es wichtig, dass souveräne Staaten bzw. deren Bürger (durch Wahlen) selber entscheiden in welche Richtung sie sich bewegen und entwickeln möchten.
- Ich vermute, Russland möchte seinen Einfluss behalten und tendenziell zumindest in die Bereiche vergrößern, in denen sie die letzten Jahre/Jahrzehnte an Einfluss verloren haben (Kaukasus, Georgien, Ukraine (Zugang zum Schwarzen Meer, zur Ostsee)usw.)
- Auch in der Ukraine gibt es demokratisch gewählte Mehrheiten, die die Richtung bestimmen möchten. Es wurde ja bspw. auch aus guten Gründen seinerzeit wieder eine prorussische Regierung gewählt, weil die prowestliche Vorgängerregierung u. a. durch Korruptionsvorwürfe in Kritik geriet, die aber dann ihrerseits in gewissen Punkten nicht die Wünsche der Mehrheit berücksichtigt hat (bei der EU-Assoziierung).
Sicherlich bestehen sie aber auf Erhalt ihrer ursprünglich festgelegten und anerkannten Staatsgrenzen.
Lass mich daher nochmal meine Fragen wiederholen:
Wie willst du jetzt damit umgehen? Welche Reaktionen/Konsequenzen schweben dir vor, um die Situation zu lösen?
|
Einspruch in einem Punkt:
Die EU möchte keine souveränen Staaten und auch nicht, dass das Volk entscheidet. Das war mal so zur EG Zeit und das war gut. Heute entscheidet die Kommission über sehr sehr Vieles und übergeht sogar das gewählte EU-Parlament. Dazu das Postengeschacher. Skandal-Uschi und die verurteilte Lagarde hat niemand gewählt...
Selbiges gilt für die Neuaufnahne von Staaten. Auch hier bestimmt nicht der Bürger.
Die EU muss sich endlich auf ihre Kernaufgabe, die Vertretung Europas gegenüber den anderen Weltmächten konzentrieren und sich nicht in das Leben souveräner Bürger in souveränen Staaten einmischen. Dazu braucht es auch keine gemeinsame Armee, wir sind schließlich in der NATO unter US-Hegemonie.
Auch Gedanken die Ukraine in die EU aufzunehmen sind völlig absurd. Schon mit Rumänien und Bulgarien, die nur aufgenommen wurden weil man sie nicht in Putins Bereich abdriften lassen wollte gibt es massivste Probleme. Albanien, Moldawien und auch die Ukraine sind durch und durch korrupte Staaten. Ähnlich Georgien, die jetzt wieder aus der Deckung kommen. Die Großindustrie wittert natürlich schon von Polen, Ungarn und Tschechien ins nächste Superbilliglohnland ziehen zu können. Wir sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und erstmal diese Staaten aufbauen und nach 15-20 Jahren, wenn sich der Lebensstandard dort verbessert hat über eine Aufnahme nachdenken.
Bezüglich des Krieges gehe ich davon aus, dass man sich irgendwann, hoffentlich schnell, einigen kann. Der russisch dominierte Ostteil wird, da bin ich mir sicher, an Russland gehen. Hier sollte man sich auch mal mit der Historie beschäftigen, dass die Ukraine im Grunde aus zwei Teilen besteht und zu Sowjetzeiten durch Chruschtschow, selbst Ukrainer, sehr viel Schaden angerichtet wurde. Wie schwer das ist dann Frieden zu schaffen, haben die Fehler der Kolonialmächte in Afrika und Asien gezeigt. Indien, Bangladesh und Pakistan sind sich heute noch spinnefeind, von Afrika und der Mißachtung der Stammesgrenzen gar nicht zu reden..
Letztendlich weiß das die Regierung auch, man kauft fröhlich weiter Gas und Öl, auch wenn Habeck mit seinen 1,5 Mrd für Flüssiggas Schaumschlägerei betreibt und wenn das dann aus Katar kommt, meckern die Nächsten.