|
AW: Tischtennis komplett kaputt reguliert während der letzten 20 Jahre
Denke ein großes Problem bei der Mitgliederakquise ist auch, dass es immer die Gleichen sind die sich in den Vereinen engagieren während die breite Masse an Spielern eher durch meckern und lamentieren diesbezüglich auffällt.
Die Arbeit die solche Einzelpersonen für unseren Sport leisten kann nicht hoch genug angerechnet werden, reicht aber meiner Meinung nach nicht aus um dem stetigen Rückgang entgegen zu wirken.
Ein weg den man einschlagen könnte, wäre es sich ein Beispiel am Handball und Fußball zu nehmen. Meiner Meinung nach sind diese Sportarten nicht so populär weil sie telegen sind, sondern sie sind telegen weil sie so populär sind. Heisst, quasi jeder kommt in seinem Leben mit ihnen in Kontakt und es gelingt die Transmission von Kontakt hin zu Begeisterung/Affinität. Dem Tischtennis gelingt dies nicht, obwohl quasi jeder schonmal ein paar Schläge Rundlauf oder ähnliches gespielt hat. Woran das liegt? Ich empfinde TT Spieler als relativ elitär. Sobald ein gewisses Spielniveau erreicht ist, möchte man nicht mehr mit Schlechteren spielen. Dieses Verhalten zieht sich bis in die unterste Liga durch. Verirrt sich doch mal ein "neuer" zum Training kann dieser auch schonmal gut und gerne ne Stunde auf der Bank sitzen, bevor sich der älteste Opa in der Halle erbarmt.
Dabei könnte man vom Fußball oder Handball viel lernen. Hier werden neue Spieler einfach ins Training der untersten Mannschaft integriert. (Geht Natürlich nur wenn es einen Trainer gibt oder zumindest wen der ein Training organisiert, im erwachsenen TT ist das leider die Ausnahme). für Spiele der 1. Mannschaft rühren viele Vereine im Fußball und Handball fleißig die Werbetrommel.
Da liegen im örtlichen Supermarkt irgendwelche Flyer und Plakate aus. Beim Tischtennis ist sowas leider die Ausnahme.
Dabei ist selbst Bezirksliga Tischtennis für den "Laien" aus der Nachbarschaft extrem krasser Sport.
Natürlich muss an dieser Stelle der örtlichen TT-Verein organisatorisch in "Vorkasse" gehen. Ich denke an eine kleine Cafeteria, Bierstand und Grill (für ne schmale Mark) müssten drin sein um "sportbegeisterte" Sportschauenthusiasten samstags um 18.30 in die Halle zu locken. Das ganze musste quasi als Nachbarschaftsfest deklariert werden.
Würde man es dann schaffen, nicht nur die bierseeligen Väter, sondern auch deren Sprösslinge zum zugucken zu bewegen, wäre viel gewonnen.
|