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AW: Tischtennis komplett kaputt reguliert während der letzten 20 Jahre
Jugendliche/Kinder für unseren Tischtennissport zu begeistern ist sehr wichtig, denn sonst gehen uns älteren Spielern ja auch irgendwann die Gegner aus. Aus meiner Sicht wird die Zukunft des Tischtennis zu sehr auf die Gewinngung der Jugend reduziert. Es ist wie bei einem Telefonanbieter, wenn der nur ständig Lockangebote für neue Kunden macht und seine Bestandskunden verärgert, dann werden die neu gewonnen Kunden den Rückgang durch die Verluste im Bestand nicht ausgleichen. Wünsche des Bestands an Spielern berücksichtigen erscheint mir wichtig. Zum Beispiel 6er Teams neben 4er Teams anbieten, wenn des nicht genug Interessenten für eine Variante gibt, dann ggf auf größeren Bereich ausdehnen.
Den Ligenbetrieb für Jugendliche durch Einzelturniere zu ersetzen erscheint nur auf den ersten Blick eine Lösung. Denn wer kann die Jugendlichen zu diesen Turnieren begleiten? Selber fahren können die meisten noch nicht, die Eltern? Eher selten....also ein Aktiver, aber verbringt der einen Abend wegen einem Jugendlichen, der gerade Lust auf Turnier hat, in der Halle? Aber als Betreuer einer Mannschaft aus 4 Spielern schon eher. (Obwohl auch das schon oft zuviel verlangt ist)
Anstatt wenige Jugendliche in einem Elitekader zu fördern könnte man auch versuchen mehr in die breite Masse der weniger talentierten Spieler zu investieren. Ich fantasiere nur mal so ins Blaue:
Ein hauptamtlicher Bezirkstrainer, der immer wieder rotierend am Training in den Vereinen teilnimmt und auch mal eine Trainingsstunde mit Jugend und Erwachsenen zusammen hält.
Wenn ein Jugendtrainer 10x an so einem begleitenden Training teilgenommen hat, dann macht er noch dies Ausbildung zum SRat (1Tag) und erhält einen Trainerschein X.
Turniere wie Kreisranglisten/Meisterschaften werden ähnlich wie Races/VR Cups organisiert. (Nicht am WE)
Das waren nur mal so wilde Ideen, obs klappt und gut ist dahingestellt.
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