Auf der Tüschnitzer HP... klingt aber recht entspannt der Bericht und nicht so wie von didää beschrieben
Tüschnitz und Don Bosco Bamberg teilen sich die Punkte
geschrieben von: Thomas Förtsch am Sonntag, 31. Oktober 2004, 02:09 Uhr
Großartigen Tischtennissport gab es zwischen den beiden Titelaspiranten zu sehen. Dieses Spiel hatte alles zu bieten: Großartige Ballwechsel, hitzige Wortgefechte und sogar eine eingetretene Tür eines übermütigen Gästespielers waren die Bilanz eines unvergeßlichen Tischtennisabends.
Selten gab es in der Tüschnitzer Mehrzweckarena ein Spiel zu sehen, das so spannend und emotional ablief wie das Gipfeltreffen zwischen Tüschnitz und Bamberg.
Tüschnitz ging erwartungsgemäß nach den Eingangsdoppeln mit 2:1 in Führung. Nach einer Punkteteilung im Vorderen Paarkreuz folgtenzwei unglückliche Niederlagen von Stefan Wagner und Armin Raab, jeweils im Entscheidungssatz. Bamberg hielt den knappen Vorsprung bis zum 5:4 zwischenstand. Danach folgte das mit Spannung erwartete aufeinandertreffen der noch ungeschlagenen Spitzenspieler Tino Zasche und Jürgen Friedmann. Nachdem der Bamberger Noppenguru den ersten Satz klar für sich entscheiden konnte, zog Tino danach wieder mal alle Register seines Könnens und gewann das Match mit 3:1. Ralf Förtsch mußte daraufhion erneut eine knappe Niederlage hinnehmen, so daß es 5:6 aus Tüschnitzer Sicht stand. Armin Raab, Stefan Wagner sowie Mario Raab schienen Tüschnitz durch drei klasse herausgespielte Siege auf die Siegesstraße zu bringen. Doch der an diesem Abend weit unter seinen Möglichkeiten spielente Thomas Förtsch konnte den Sack leider nicht zumachen, so daß es zum Schlußdoppel kam. Hier gab es wie so oft an diesem Aben erneut fünf Sätze,wobei die Gäste im Entscheidungssatz klar die Nase vorn hatten.
Für Tüschnitz bedeutet dieses Remis nach dem Spielverlaufsicher einen Punktverlust, welcher auch die Tabellenführung kostete. Trotz einiger Wortgefechte und strittiger Aktionen verlief das Match relativ fair. Deshalb diskutierten beide Mannschaften beim gemütlichen Teil des Abends noch bis weit nach 3 Uhr morgens über ein ungewöhnliches Spitzenspiel, welches großartigen Tischtennissport zu bieten hatte.