Zitat:
Zitat von TTundsoweiter
Dagegen halte ich Baseball mit steigenden Zuschauerzahlen https://de.wikipedia.org/wiki/Major_...uschauerzahlen und Spielen die 3 Stunden und 40 Minuten lang sind: https://www.youtube.com/watch?v=cq4lTxwQWpU.
Da passiert lange Zeit nichts und die haben 800k klicks, eine (willkürliche) Szene ist bei 20:55 bis 21:15. Da wird ein Ball geworfen und vom Schläger nicht getroffen, nächster wurf bei 21:55, wieder kein Treffer ..
Was ich damit sagen will ist, dass es nicht unbedingt auf die action ratio ankommt, sondern auf das sozialle miteinander.
Niemand steht um 7 Uhr morgens auf um hunderte Kilometer zu einem drittliga Fussballverein zu fahren, weil der Fussball so gut ist. Man macht es weil man mit seinen Freunden eine gute Zeit verbringt.
Bei Sportarten wie Fussball, Dart, Hockey.. koennen die Zuschauer ein Bier trinken und mit Freunden reden auch wenn mal 2 bis 3 Stunden nichts passiert.
Es gibt da trotzdem ein Gemeinschaftsgefühl, "Ultras" singen die Spiele durch usw..
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Alles richtig, aber wollen wir das? Schiedsrichter als ahnungslos oder bestechlich zu bezeichnen, Gegner der Schauspielerei zu bezichtigen oder bei Fehlschüssen zu verspotten, das gehört im Fußball dazu. Würde man darauf verzichten, wäre es ähnlich totenstill wie beim Tischtennis. Gerade wieder wurde in Bochum abgebrochen, weil ein Bierbecher auf den Schiedsrichter geworfen wurde. Ich hatte mal ein Auswärtsspiel, da kamen dann ein paar leicht alkoholisierte Männer aus der Vereinskneipe, um ihre Mannschaft anzufeuern. Bei eigenen Punkten ausgiebig jubeln ist ja positiv. Leichte Fehler des Gegners und Kantenbälle feiern schon weniger. Und die gegnerischen Spieler anzumachen geht gar nicht. Irgendwann hat der einheimische Mannschaftsführer sie hinauskomplimentiert.