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AW: Umstellung auf 4er Mannschaften
Grundsätzlich bin ich auch ein Befürworter von 6er-Mannschaften, allerdings nicht wegen den zumeist genannten Punkten. Ich finde es sehr interessant vor den Spielen mit den Mannschaftskameraden zu taktieren (Wie spielen wir heute Doppel, gehen wir auf 2 oder 3 Doppel, kann es zu einem Schlussdoppel kommen?). Das stärkt schon vor dem Spiel den Mannschaftscharakter. Außerdem hat es den netten Nebeneffekt, dass die ganz engen Spiele dann meist von den Spitzenleuten im Schlussdoppel entschieden werden. Das finde ich meist interessanter und hochklassiger, als ein Spiel 4 vs. 4 beim Stand von 5:4. Ohne der Nummer 4 irgendeiner Mannschaft hier zu Nahe treten zu wollen.
Ich hätte auch gewiss nichts gegen 4er-Teams und ich kann (zumindest aus meiner Jugendzeit oder aus Erfahrungen bei unseren Damenmannschaften) die meisten angeblichen Nachteile nicht bestätigen. Man hat selbstverständlich trotzdem Zeit, das ein oder andere Gespräch zu führen, die Mannschaftskollegen anzufeuern, mal auf die Toillette oder eine Rauchen zu gehen. Allerdings bin ich kein Freund vom 4er-Bundessystem.
Hat man denn schon mal irgendwo ein System gespielt, wie das 4er-Bundessystem + Schlussdoppel und die Eingangsdoppel über Kreuz? Ohne es jemals gespielt oder gesehen zu haben, kann ich dem einen gewissen Charme nicht absprechen. Hätte halt den Nebeneffekt, dass es keine Unentschieden mehr gibt. Erfahrungen damit würden mich interessieren.
Außerdem wäre der Anteil der Doppel ähnlicher, als beim normalen Bundessystem. Hier der Doppelanteil zum Vergleich:
6-er Paarkreuzsystem: 25%
4-er Bundessystem: 20 %
4-er Bundessystem + Schlussdoppel: 27,27%
Geändert von Schlussdoppel (21.03.2022 um 14:48 Uhr)
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