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AW: Umstellung auf 4er Mannschaften
Man, man, man ... bei jeder beliebigen Punkteverteilung kann man sich Konstellationen ausdenken, die auf irgendeine Art und Weise unfair erscheinen. Man muss da gar nicht auf irgendwelche andere Sportarten zurückgreifen, in der Schweiz spielen wir abgesehen von der obersten Nationalliga A immer alle Spiele aus bei folgender Punkteverteilung:
10:0, 9:1, 8:2 = 4 Punkte
7:3, 6:4 = 3 Punkte
5:5 = 2 Punkte
4:6, 3:7 = 1 Punkt
2:8, 1:9, 0:10 = 0 Punkte
Klar gibt es da mal beim Stand von 3:6 das Spiel um die goldene Ananas. Wer das nicht spielen will, kann ja abschenken. Allerdings geht es ja immer noch um die eigene Bilanz und Elo-Punkte. Ausserdem ist es beim Bundessystem auf 2 Tischen ja dann meistens so, dass die letzten beiden Spiele ungefähr gleichzeitig beginnen, d. h., zu diesem Zeitpunkt ist es für den Einzelnen normalerweise noch gar nicht klar, ob das Spiel für die Punkteverteilung am Ende relevant sein wird oder auch nicht. Durchspielen halte ich deswegen immer für eine gute Idee, da dann jeder normalerweise immer alle Einzel spielen kann. Ausserdem lohnt es sich oftmals noch auch bei feststehender Niederlage motiviert weiterzuspielen, um die Niederlage möglichst kanpp zu halten.
Wir haben dieses Punktesystem früher mit 4-er Mannschaften gespielt und spielen es jetzt seit geraumer Zeit schweizweit mit 3-er Mannschaften. Die Zählweise funktioniert bei insgesamt 10 Spielen gleichermassen gut unabhängig vom konkreten Austragungsmodus!
Geändert von JanMove (22.03.2022 um 10:09 Uhr)
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