Zitat:
Zitat von jimih1981
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Dass jemand dort teilweise mehrere Jobs braucht, um über die Runden zu kommen, ist kein Bildungsproblem, sondern ein Kapitalismus Problem. Wenn es stimmen würde, dass jemand, der mehr arbeitet auch mehr Gehalt bekommt, wäre das Problem schon ein gutes Stück kleiner. Dass das aber nicht der Fall ist, sollte offensichtlich sein. Würden die Unternehmen vernünftige Löhne zahlen, gäbe es das Problem nicht. Das entspräche aber nicht der kapitalistischen Maxime. Menschen vor der Landwirtschaftlichen Revolution hatten im Übrigen wesentlich mehr Freizeit, als wir uns das heutzutage vorstellen können.
Außerdem ist es besser einen Sch***-Job zu kündigen, als aus falsch verstandenem Pflichtgefühl weiter zu malochen, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen. Nur wenn das genügend Leute machen, ändert sich auch nachhaltig etwas. Mittlerweile haben die Jungen auch genug Einfluss und beginnen, gewisse Dinge in Unternehmen nach ihren Anforderungen zu ändern (Stichworte Work-Life-Balance, Sabbatical). Zwar nur sehr langsam, aber es beginnt.
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