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Alt 25.03.2022, 13:19
User 597698 User 597698 ist offline
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AW: Coronavirus allgemein (Covid-19, Virologen, Politik, aktuelle Lage, Impfung usw.)

Obwohl die Infektionszahlen weiterhin stark ansteigen, hält die Virologin Ulrike Protzer die Lockerungen der Corona-Maßnahmen für richtig. Die Immunitätslage sei sehr gut und man müsse zurück zur Normalität finden.

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer hält Lockerungen der Corona-Maßnahmen auch angesichts steigender Infektionszahlen für richtig. *Ich glaube, dass man Lockerungen nun durchaus in Erwägung ziehen muss. Denn wir haben mittlerweile eine sehr gute Immunitätslage in der Bevölkerung, die uns erlaubt, mit der Omikron-Variante, die nicht so starke Erkrankungen mit sich bringt, umzugehen*, sagte sie der *Augsburger Allgemeinen* (Freitagsausgabe). *Daher finde ich, dass wir jetzt anfangen müssen, in die Normalität zurückzufinden.*

Ihrer Ansicht nach wird der derzeitige Anstieg der Zahlen noch weitergehen. *Wie lange die Zahlen steigen und wann der Peak der Welle erreicht sein wird, kann man im Moment auch nicht sagen.* Das sei allerdings auch gar nicht so entscheidend. Denn: *Man weiß, dass sich das Infektionsgeschehen irgendwann von selbst limitieren wird. Und wichtiger als die reinen Infektionszahlen ist doch die Krankheitslast. Und die ist ja zum Glück nicht mehr so hoch.*

Omikron sei *etwa 40 Prozent weniger pathogen als die bisherigen Varianten*, sagte die Virologin. Der große Unterschied aber sei, dass die Bevölkerung inzwischen eine gute Immunität aufgebaut habe. *Gerade durch Omikron, das zwar hoch ansteckend ist, aber auch überwiegend nicht so schwere Krankheitsverläufe auslöst, wird die Immunität noch einmal breit geboostert.*

An eine Rückkehr gefährlicherer Varianten glaubt die Professorin an der Technischen Universität München nicht, wie sie der Zeitung sagte: *Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass wir noch gefährlichere Varianten sehen werden, da unser Immunsystem nun darauf vorbereitet ist. Das heißt nicht, dass wir uns nicht weiter anstecken können, aber sehr viele sehr schwere Krankheitsverläufe werden seltener.*


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