
02.11.2004, 10:19
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Schnitzelfreund
erfahrenes Forenmitglied
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Registriert seit: 27.05.2003
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Beiträge: 415
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AW: Progressive Abwehr: Wie umschalten von Abwehr auf Angriff?
Zitat:
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Zitat von Jancsi
Ha jo, kenne mer  Ja, da hilft nur Training bis zum Abkotzen. Die üblichen Ballwechsel verlaufen bei mir oft so (Gegner: Angreifer): Rollaufschlag in meine Rückhand, Schnitt, Rotationstopspin in meine Vorhand, dann wehre ich oft noch ab, anstatt, wie es sein sollte, Joo-mäßig sofort gegenzuziehen.
Das ist aus meiner Sicht ein Kopfproblem, gepaart mit mangelndem Training solcher "Standards"! Dabei ist es doch so einfach, das im Training zu realisieren: Im Prinzip brauchst Du nur einen Sparringspartner, der einen sicheren Topspin hat und infolgedessen auch einen Rotationstopspin zu spielen imstande ist, und dann übst Du das Prozedere eben solange, bis Du auf Bälle in Deine VH-Seite nur noch ziehst, anstatt abzuwehren. Heute beim Vereinsturnier war es so, dass meine VH-Topspins sogar sicherer kamen als meine Schnittabwehr, und so soll es ja auch sein. Meistens blockte mein Gegenüber meinen VH-Topspin, so er denn des Gegners Platte erreichte, in meine halbe RH, wonach ich den Ball mit der Noppe rüberschupfte, und dann begann das Ganze wieder von vorne.
Also: Trainieren und fröhlich sein
Gruß,
Jancsi
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Gerade bei der Aufschlagannahme ist Jo ja so gut. Hier bieten sich auch noch viele Variationsmöglichkeiten an. Als progressiver Abwehrer darf man nie ausrechenbar sein. Deshalb beantworte ich die so beliebten Rollaufschläge in die Rückhand entweder mit langer Abwehr in die Rückhand oder weit in die Vorhand. Oder mal ein kurzer Block in die Vorhand (das kann man mit dem Neubauer Super Block wirklich gut). Oder der lange Rückhandkonterball mit den langen Noppen in die Vorhand. Wichtig ist, dass der Angreifer sich nicht einstellen kann.
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