Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
Weißt du, wieso Robin Hood schon immer ein Held für mich war?
Wieso ich genau derartige Charaktere (ob nun nur im Film, möglicherweise sogar in der Realität) immer Klasse fand?
Weil sie sich schon immer für die Schwächeren der Gesellschaft eingesetzt haben. Muss man nicht verstehen, kann man aber schon, wenn man will.
Ich kann das hier ruhig öffentlich schreiben, ich werde die ganze Zahlendreherei noch lange überstehen, meins und die Beamtenbesoldung mit anschließender Pension meiner Frau lassen mir zumindest noch lange die Möglichkeit, beim Bauern um die Ecke mein Säulein schlachten zu lassen und für ein Brot dazu wird es auch noch reichen.
Wie lange das aber z.B. meine Arbeitnehmer trotz übertariflicher Bezahlung, der Friseur um die Ecke, die Putzfrau o.ä. noch leisten können ein vernünftiges Leben zu führen, dass ist dann ganz ein anderes Ding. Deshalb schreibe ich auch nicht so wie du, denn ich denke über diese Preis- und Steuertreiberei halt wahrlich wohl ganz anders als du.
Wenn du meinen Ansatz "jammern" nennst kannst du das gerne machen, nur trifft es nicht den Nagel auf den Kopf!
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Deine Frau kann froh sein mit Dir verheiratet zu sein. Viele ihrer Kolleg(sternchen)innen, die mit Begeisterung Rot und Grün wählen werden sich noch böse umgucken, wenn sie, abgelenkt durch Genderwahn, Inklusion und Klimagedöns auf einmal 1000 Euro Kaufkraft weniger in der Tasche haben.
Gerade jüngere, in festem Vertrauen auf ewige Nullzinsen und billigen erneuerbaren Strom werden sich noch umgucken. Um das zu verstehen fehlt ihnen in der Mehrzahl leider die Bildung, da heutzutage zu Fachidioten herangezüchtet. Die können dir das X. Integral ausrechnen, kapieren aber nicht was es heißt wenn die Baukosten um 20% und der Zins um 1% steigt.
Große Lohnrunden wie in den 70ern kann und wird sich der Staat nicht leisten.
Na ja, egal, als ich genau diese Entwicklung hier vor 2 Jahren prognostiziert habe wurde ich als dumm abgestempelt, vor allem von denen, die es jetzt am stärksten trifft. Diesmal wäre ja alles anders (Modern Money Theroy) und das könne man ja gar nicht vergleichen.
Meine Hoffnung war immer, dass in so einer Lage das Ende des Euro kommt, aber da kann man lange warten. Das wäre die einzig wahre Lösung. Gäbe zwar 2 Jahre massive Rezession, da die Exportwirtschaft sich erst auf Qualität, wo der Preis sekundär ist, umstellen müsste (die Qualitätshersteller hätten kein Problem), aber die "DM2" würde aus dem Stand sicher um 40-60% aufgewertet und die derzeit so wichtigen Importe entsprechend verbilligt. Genau das passierte ja in den 70ern hier, die DM wurde mehrfach massiv aufgewertet, das Problem hatten die USA nach Bretton-Woods und der folgenden Abwertung des Dollar. Die Engländer genauso mit der Abwertung des Pfund. Beides endete in Reagan und Thatcher. Jetzt haben wir umgekehrte Vorzeichen. Dollar, Franken, Pfund werten auf, der Euro ab. Dazu bestellen wir gerade für zig Milliarden Gas und Flugzeuge zu Dollar.
Der große Profiteur sind aktuell die USA.