Starker Thread! Und ganz toll vor allem von TPZ diese Informationen hier bereit zu stellen.
Zitat:
Zitat von tb177
wenn die kcal Zufuhr zu hoch ist, dann nimmt man sowieso nicht ab.
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Das ist meiner Meinung nach ein entscheidender Punkt, sein Gewicht im Griff zu behalten, denn grundsätzlich gilt:
Ist die Kalorienzufuhr zu hoch, nimmt man zu. Schraubt man die Kalorienzufuhr runter, nimmt man ab.
Dabei ist aber wichtig, dass man seine Kalorienzufuhr nicht zu stark reduziert, denn sonst fährt der Körper die Fettverbrennung runter und dann wenn man wieder mehr Kalorien zu nimmt, setzt man wieder Fett an für die nächste Hungerperiode. Der typische Jojoeffekt.
Die Kalorienzufuhr sollte an dem täglichen Kalorienverbrauch angepasst sein. Der Körper hat einen gewissen Grundumsatz, also Kalorienverbrauch den man auch hat wenn man auf dem Sofa ruht. Dazu kommt der Kalorienverbrauch durch die individuelle körperliche Belastung und hier verbrennt man mit einer sitzenden Bürotätigkeit weniger Kalorien als auf dem Bau als Handwerker. Man muss dabei jede Phase des Tages betrachten, denn wenn ein Büroangestellter am Abend ins Studio geht und dort Kraftsport, Crossfit oder ähnliches macht, dann hat auch er in dieser Zeit einen ganz anderen Kalorienverbrauch. Ich behaupte sogar, dass es einen Unterschied macht, ob man im Büro simple Tätigkeiten am Computer macht und 30% seiner Zeit hier im Forum oder Facebook surft oder ob jemand seinen Job Ernst nimmt und einer anspruchsvollen Führungsaufgabe nachgeht und Tätigkeiten hat, bei denen höchste Konzentration gefragt ist, schwierige Entscheidungen zu treffen sind und das Gehirn auf voller Kraft glüht. Den Kalorienverbrauch des Gehirns darf man nicht unterschätzen.
Anhand dieser täglich benötigten Kalorienzahl muss man seine Energiezufuhr abhängig machen und je nach Ziel (Gewichtzunahme oder Gewichtabnahme) sollte man 300 bis maximal 500 Kalorien mehr oder weniger zu sich nehmen.
Man kann mit einer täglichen Reduzierung von 300-500 Kalorien ideal abnehmen, ohne dass ein Jojoeffekt zu befürchten ist.
Und dann muss man aber auch noch sagen, dass Abnehmen nicht grundsätzlich etwas mit gesunder Nahrung zu tun hat, denn man nimmt auch ab wenn man jeden Tag 300-500 weniger Kalorien zu sich nimmt und man dabei nur Fertiggerichte und Fast Food zu sich nimmt. Sinnvoll ist das aber nicht.
Wer sich gesund ernährt, muss nie hungern. Man kann erstaunliche Mengen essen und genießen, sich auch regelmäßig mal ein Glas Wein gönnen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man eine vernünftige Ernährung wählt.
Wenn jemand keine Zeit und Lust hast, sich mit seiner Ernährung zu beschäftigen und nur einen schnellen Tipp möchte und nur eine einzige Sache ändern will, dann ist meine Empfehlung: Esse mehr und vor allem täglich
Gemüse, egal was du sonst dazu isst (bei anderen Beilagen wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, reduziere diese Mengen zugunsten von Gemüse).
Ein Dankeschön noch Mal an TPZ, dass er sich diesem wichtigen Thema widmet. Du gehörst für mich damit zu einem sehr wertvollen Mitglied im Forum. Mir ist das Thema Ernährung auch ein sehr wichtiges Anliegen und wäre froh wenn ich diesem Thema in meinem Alltag eine noch höhere Bedeutung einräumen könnte. Das schaffe ich meistens nicht, aber die Befolgung von einen wichtigen Tipps selbst in unvernünftigen Momenten bringt schon eine Verbesserung, zum Beispiel wenn es der Gyrosteller beim Griechen oder der Dönerteller beim Türken sein muss, dann ist das jedes Mal ein Gewinn, wenn man sich als Beilage für Reis statt Pommes entscheidet und selbst Tzatziki ist immer die bessere Entscheidung im Vergleich zu Ketchup und Majo.