Zitat:
Zitat von Danielson
Es geht beispielsweise darum, dass bei der nächsten Corona-Herbstwelle Mediziner und Pflegepersonal weniger Belastungen ausgesetzt sind als in den letzten zwei Jahren.
|
Das ist das Ziel. Die Frage ist, ob das Mittel einer allgemeinen Impfpflicht mit den heutigen Impfstoffen dafür tauglich ist.
- Die aktuelle Impfung schützt nicht dagegen sich selbst zu infizieren oder die Infektion weiterzutragen.
- Die Wirksamkeit des aktuellen Impfstoffs gegen eine potentiell gefährlichere Virusvariante ist verständlicherweise unbekannt.
Damit kann man kaum eines der wichtigsten Grundrechte in diesem Lande außer Kraft setzen.
Zitat:
Zitat von Danielson
Und Lauterbachs weiterer Einwand, er wolle sich nicht daran gewöhnen, dass täglich mehr als 200 Menschen an dem Virus sterben, sollte man aus medizinischer Sicht ebenfalls nachvollziehen können.
|
Das Problem ist, dass das Mittel der Impfpflicht daran wenig ändern wird. Du hast ja in einem vorherigen Post selbst belegt, dass mit oder ohne Impfung die Sterblichkeit vor allem vom Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand abhängt. Die Entscheidung ob sich die vulnerable Gruppe impfen lässt verbleibt bei ihnen. Man zwingt auch keinen über 60 jährigen zu invasiven Vorsorgeuntersuchungen.
Schützen kann man die vulnerable Gruppe nicht dadurch dass sich deren Kontaktpersonen impfen lassen, sondern nur durch konsequentes Testen.