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Alt 12.04.2022, 13:25
User 597698 User 597698 ist offline
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Zitat von Schwabenblocker Beitrag anzeigen
... Auch von Ironie hast Du noch nie etwas gehört,...
Ironie:

Die einfachste Form der rhetorischen Ironie besteht darin, das Gegenteil dessen zu sagen, was man meint. Um Missverständnissen vorzubeugen, kann Ironie dabei von sogenannten Ironiesignalen (Mimik, Gestik, Betonung, Anführungszeichen usw.) begleitet sein, die den Zuhörer erkennen lassen, dass der Sprecher das Gesagte nicht wörtlich, sondern ironisch verstanden wissen will.

In der Regel beruht das Verstehen von Ironie darauf, dass Sprecher und Hörer wissen, dass der jeweils andere bestimmte Überzeugungen hat. Man spricht auch von „geteilten Wissensbeständen“ - hier bezüglich der Einstellungen zu einem Thema oder Gegenstand. Die ironische Äußerung verstößt nun anscheinend gegen das bekannte Wissen um die Überzeugungen des jeweils anderen: der Sprecher verletzt die Erwartung des Hörers, in dem er eine andere als die Überzeugung zum Ausdruck bringt, die er dem geteilten Wissensbestand gemäß hat; oder er fordert den Hörer auf, einer Überzeugung zuzustimmen, von der er wissen müsste, dass der Hörer sie nicht hat.
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