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Alt 15.04.2022, 08:11
User 605461 User 605461 ist offline
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AW: Herren Verbandsoberliga Gr. 2, Saison 2021/2022

Da Kobe und Budweisbuddy ihr Privatduell inklusive Trikot-Tausch jetzt offensichtlich persönlich austragen, wird es Zeit für eine sachliche Zusammenfassung und Bewertung der Runde:

1. SB Stuttgart II
Der verdiente Meister kommt aus der Landeshauptstadt. Gespickt mit Spielern wie Spieß, Happek und Frank, die allesamt auch eine Liga höher zu den Guten gehören, wäre bei immer vollständiger Aufstellung mit Sicherheit eine verlustpunktfreie Runde drin gewesen. Stuttgart steigt auf, und das ist gut so.

2. Kuppingen II
Der anvisierte direkte Aufstieg wurde verpasst. Trotz massiver Investitionen (hoffentlich bald auch in eine vernünftige Kaffeemaschine) sprang am Ende "nur" Platz 2 raus. Die zweifellos vorhandene Qualität im Kader bringt allerdings gute Chancen, den Aufstieg über die Relegation zu erreichen. Die Konkurrenz in der VOL wäre vermutlich froh, droht doch sonst ein weiteres finanzielles Aufrüsten.

3. TB Untertürkheim
Bis zum Ende ganz dick im Aufstiegsrennen mit dabei, konnten die Stuttgarter schließlich den guten dritten Platz eintüten. Die Institutionen Basaric und Dordevic freuen sich auf eine weitere Runde VOL. Für gute Unterhaltung, schnelle Aufschläge und ein Weltklassedoppel wird daher in der Liga auch weiterhin gesorgt sein.

4. TTC Tuttlingen
Das eingeschworene Team um den ewig jungen Altmeister Stickel landete im vorderen Mittelfeld. Die Oberliga-Ambitionen sind bei den Tuttlingern, die seit gefühlten 20 Jahren mit den gleichen Spielern antreten und eine Zero-Söldner-Strategie verfolgen, wohl nicht mehr vorhanden. Die Mannschaft ist in der VOL gut aufgehoben.

5. TTC Ottenbronn
Lange vorne mit dabei, zeigte sich am Ende der Saison gegen die direkte Konkurrenz, dass es für ganz vorne nicht reicht. Beeindruckend ist die 19:1 Bilanz von Spitzenspieler Schmidl, der praktisch in jedem Spiel für eine 2:0 Führung sorgt und auch in den Doppeln Tomsic fast immer zu Siegen mitgerissen hat. Ein weiteres Jahr VOL steht bevor.

6. VfL Sindelfingen
Den Sindelfingern gelang es dieses Jahr nicht annähernd, eine konstante Aufstellung aufs Aufstellungspapier zu bringen. Insgesamt 9 (!!) nicht in der ersten Mannschaft gemeldete Spieler wurden eingesetzt. Somit reichte es nur zu einem Mittelfeldplatz, wobei mit der nominellen Kaderstärke sicherlich mehr drin gewesen wäre.

7. FT Freiburg II
Etwas enttäuschend die Performance der Südbadener. Mit 4 ehemaligen Regionalligaspielern Brugger, Hugger, Glunk und Goetschi sprang nur der 7. Platz raus. Doch auch hier fehlte es teilweise an nachvollziehbarer Aufstellungskonstanz. Der Abstand zu den hinteren Plätzen war dennoch zu jeder Zeit beruhigend.

8. VFL Kirchheim II
Mit einem sensationellen Schlussspurt rettete sich die Kirchheimer Reserve auf Rang 7. Ein sehr ausgeglichenes Team, das eigentlich auch in die VOL gehört und zu Rundenbeginn einfach jedes knappe Spiel verlor.

9. TTC Hegnach
Der höher gehandelte TTC Hegnach beendet die Runde tatsächlich auf einem Abstiegsplatz. Das ewige vordere Paarkreuz mit Skorepa und Chudik konnte zwar wie gewohnt seine Doppelstärke ausspielen, im Einzel ließ jedoch Chudik, den Ergebnisse zu Folge wohl am Ende auch angeschlagen, nur 4 Siege einfließen. Da auch noch die eingeplante sichere Bank Papadopoulos ausfiel, steht am Ende Rang 9.

10. TTF Altshausen
Der TTF Altshausen beendet die Runde auf dem vorletzten Platz. Inklusive abgesagtem Spiel reichte es einfach nicht ganz, genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Das Team um Spitzenspieler Ocko muss eine Liga tiefer ran.

11. SV Deuchelried
Recht chancenlos auf dem letzten Platz landete der SV Deuchelried. Daniel Resch auf der Spitzenposition schaffte als einziger Spieler eine ausgeglichene Bilanz. Dahinter waren die Spieler auf ihren Positionen zwar konkurrenzfähig, in der Summe reichten die vereinzelten Siege aber deutlich nicht aus für den Klassenerhalt.
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