
Also ich habe mir auch schon einmal Gedanken gemacht, wie so eine Leistungsklassifizierung aussehen könnte:
Als erstes: Da Tischtennis eine Einzelsportart ist, sind solche Einstufungen wie Mitte, Oben oder Unten mit Vorsicht zu geniessen.
Ich glaube eher muss man sich an der Leistungszahl des jeweiligen Gegners orientieren. So ist mein Grundgedanke: Eine Niederlage gegen einen Gegner der über mir steht bringt keine Minuspunkte. Ein Sieg gegen einen Gegner, der unter mir steht bringt keine Pluspunkte. Ein Sieg gegen einen Gegner mit besserer Leistungszahl bringt Gutpunkte Anzahl noch offen. (z. B. (PLZ Gegner – PLZ selbst)* 0.5) ) Entsprechend werden Niederlagen gegen schwächere Gegner bewertet.
Des weiteren gehört noch ein Zeitelement dazu, das neuere Ergebnisse stärker bewertet als alte.
Um ein vernünftiges Bild zu erhalten sind im Prinzip alle Ergebnisse (Punktspiele, Ranglisten, Turniere etc. ) zu erfassen, um den unterschiedlichen Spielstärken in unterschiedlichen Klassen (Staffeln) Rechnung zu tragen. Damit könnte man nach einer gewissen Zeit, wenn sich das System eingependelt hat für jede Staffel eine Spielstärkekennziffer ermitteln (z.B. Mittelwert aller PLZs).
Dies sind zunächst nur die Grundgedanken. Die Feinheiten muss ich mir in einer stillen Stunde noch durch den Kopf gehen lassen. Vor allen Dingen wie man den riesigen Aufwand bei der Erfassung oder auch Auswertung der Daten in den Griff bekommen kann.
Der Vorteil an diesem System ist, dass es bei vernünftiger Wahl der Bewertungsfaktoren auch solche Effekte wie unterschiedliche Spielstärken in unterschiedlichen Staffeln berücksichtigt. Allerdings ist es erst ein Denkmodell und bei weitem noch nicht „serienreif“.