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Alt 22.04.2022, 15:34
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AW: Russland - Ukraine - NATO Konflikt

Zitat:
Zitat von TPZ Beitrag anzeigen

Hier wird einfach zu viel vermischt und die Agenda mancher Leute, die hier schreiben, ist mir suspekt.


...Ken Follett hat sich vom Ersten Weltkrieg inspirieren lassen, sagt er: "Keiner der europäischen Machthaber wollte einen Weltkrieg. Sie haben dann aber alle sehr kleine Entscheidungen getroffen. Und Stück für Stück sind sie in den Krieg gerutscht. Und ich fragte mich, ob das noch einmal passieren könnte."
...
Es ist eine clever verschachtelte Geschichte. Die amerikanische Präsidentin steht unter Druck, denn ein Trump-ähnlicher Herausforderer macht sie öffentlich lächerlich. In China kämpfen Nationalisten und Modernisierer um die richtige Antwort. Und in Afrika spielen sich indes menschliche Tragödien ab. ...
Mir ist da auch einiges suspekt - nicht nur hier, sondern auch in andern Foren...

Ab und zu erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an eine Meldung in einer Schweizer Zeitung aus dem Jahre 2009 ein, der damals in unseren Medien leider Null-Beachtung geschenkt wurde... Warum wohl?

Zitat:
27 000 PR-Berater kassieren 4,7 Milliarden Dollar jährlich und polieren Image der USA weltweit auf!
Ein Chefredaktor beklagt den immensen Einfluss des amerikanischen Verteidigungsministeriums auf seine Journalisten. Jetzt ist ihm der Kragen geplatzt: Er enthüllt schier unglaubliche Fakten über die PR-Arbeit des Pentagons.

AP-Chef Tom Curley plädiert für neue klare Regeln im investigativen Journalismus. «Denn wir sind die einzige Kraft, welche die Regierung zu überprüfen vermag.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz) Erstellt: 12.02.2009, 22:06 Uhr
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/...story/20404513

Das US-Militär hat seine Propagandaabteilung gewaltig ausgebaut. Nichts wird unversucht gelassen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen! Laut AP-Recherchen verfügt das Pentagon über 27 000 Personen, die ausschließlich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind. Zum Vergleich: Das gesamte US-Aussenministerium mit Hillary Clinton an der Spitze beschäftigt rund 30 000 Personen. Die PR-Maschinerie des Militärs kostet die Steuerzahler jährlich 4,7 Milliarden $. Seit 2004 sind die Ausgaben um 63 Prozent gewachsen. Wozu diese Mittel genau eingesetzt werden, bleibt meist geheim.

PR-Zentrale auf abgelegenem Luftwaffen-Stützpunkt

Eine für den Informationskrieg zuständige Dienststelle namens «Joint Hometown News Service» befindet sich nach AP-Informationen auf einem früheren Luftwaffen-Stützpunkt in San Antonio, Texas.
Dort würden Wort- oder Bildberichte p r o d u z i e r t, die man unter falscher Quellenangabe den Medien zuspielt. Für 2009 sei die Herausgabe von 5400 Pressemitteilungen, 3000 Fernsehspots und 1600 Rundfunkinterviews geplant – doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren. Dieser Service ist nur ein kleiner Ausschnitt des ständig wachsenden Pentagon-Medienimperiums. Schon jetzt ist es größer als die allermeisten Pressekonzerne der USA."
Nicht angegeben in dieser Meldung war leider, ob unter diesen 27 000 PR-Beratern vielleicht auch einige für Deutschland zuständig seien...

Wie gesagt - schon im Jahre 2009!
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