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AW: Photovoltaik Erfahrungen
Bei dem ganzen Ökokram brauchst du halt jemanden, dem du vertrauen kannst. Ansonsten läuft man doch stark Gefahr abgezogen zu werden. Der Handwerker aus dem Ort mit gutem Ruf wird vielleicht nicht das billigste, aber das ehrlichste Angebot machen. Und Qualität einbauen, die auch hält.
Und er wird auch keine schöngefärbten Amortisationsrechnungen aufmachen.
Ein Problem bei solchen neuen Technologien ist ein Erfahrungsmangel im Bekanntenkreis und sich ständig ändernde Gesetze, Abschreibe-/Umlagemöglichkeiten.
Als die energetische Sanierung aufkam und zu großen Teilen auf den Mieter umgelegt werden konnte UND die Miete nach Ende der Umlagezeit nicht wieder gesenkt werden musste war das eine Einladung für die Großvermieter und Gauner. Der Preis war sekundär, Hauptsache noch so schnell wie möglich soviel wie möglich an die 60er Jahre Klötze pappen. Für Vonovia, LEG usw. ein Jackpot.
Bei E-Autos dämmert es ja aktuell vielen Schnellkäufern, dass bei Vielfahrerei die Batterie doch erheblich schneller nachlässt, als propagiert. Die Erfahrungen im Umfeld sind eindeutig. Der Tenor gleichermaßen, bloß weg damit nach dem Leasingablauf und niemals kaufen. Ich rede von reinen E-Karren. Bei Vielfahrern unisono Minimum 20% Reichweitenverlust nach 1 Jahr. Wenigfahrer sind zufriedener, aber wer 100 KM in der Woche fährt und schlimmstenfalls 10 x im Jahr lädt, da stehen Preis und Nutzen dann kaum noch im Verhältnis.
Hausfrauenkarren halt...
MMn. macht das Energiegedöns langfristig sowieso nur mit einem sehr großen Speicher im Keller Sinn. Letztendlich muss man sich auch überlegen, ob man nicht gleich eine Klimaanlage mit installiert, weil ein großes Problem auch ist, das beachten Viele gar nicht, dass man, sofern man im Sommer lüftet, die Wärme kaum noch rausbekommt. Halt gut gedämmt und das in beide Richtungen. Und bei billiger oder nicht fachgerechter Ausführung halt das Schimmelproblem.
Viele viele Fragen, die selbst Fachleute mMn. erst in 10 Jahren abschließend beantworten können, wenn Langzeiterfahrungen da sind.
Einfach so, wie bei vielen Häuslebauern aus den 80ern, die mühsam ihr Eigenheim abgetragen haben und mit Renteneintritt feststellen mussten, dass Abschreibung nicht nur eine fiktive Größe ist, sondern schnell mal 50-100k investiert werden müssen, wenn der Wert der Hütte erhalten werden soll. Bad, Heizung, Fenster, Küche, Möbel, Dach, Fliesen, Parkett. All das hält nicht ewig.
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