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Alt 16.05.2022, 12:39
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AW: Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Senioren 2022

Ja Freunde, 2 heiße Tage in 2 Hallen wurde durch etwas Luftzug, der auch nicht durch Beschwerden der Damen in Halle 2 abgestellt werden konnte, etwas angenehmer gemacht. Natürlich hätte der VfR Simmern auf seiner Homepage etwas veröffentlichen können, wie Viernheim es 2019 gemacht hat. Aber das muss einmal jemand können. Die Zimmersuche war natürlich ein Kapitel für sich. Aber offenbar ist jeder untergekommen, jedenfalls fehlte keiner. Die Sitzplätze vor der Halle waren mit einer Bank auch ausreichend für ca. 200 Teilnehmer, die die Rasengläche zum Liegen auch ausreichend war. Nur das Hochkommen war etwas schwierig für einige. Die Auslosungen, zumindest bei den Senioren 70 waren in Ordnung. Die Verpflegung war ausreichend, obwohl ein Grill sich auch gut gemacht hätte. Mutterstadt als Titelträger bei den Senioren 70 kam gleich gegen den Vizemeister Hertha BSC. Wir gewannen 4:2 und danach hatte Hertha gegen Oldenburg das Nachsehen, da nach dem Ausfall von Gerhard Zeidler mit Verdacht auf Bänderriss, das Spiel verloren ging. Der Bunte Abend war aus meiner Sicht gelungen. Gutes deutsches Essen mit jetzt doch mehr Sitzplätze draußen, sowie Lagerfeuerromantik. Die Favoriten setzten sich in allen Spielklassen durch und am Sonntag wurde nochmal alles gegeben. Reydt-Wetschewell gewann gg. Mutterstadt 4:1 und konnte auch im Endspiel auch gegen die Bayern vom FC Hösbach überzeugen. Gerd Werner war wie immer der überragende Spieler. Bei den Senioren 60 konnte die erstmals angetretende Pfalzauswahl vom TTV Germersheim, mit Engel, Zimmermann, Erhardt und dem Germersheimer Dieter Jäger mit dem 3. Platz überraschen. Eine Klasse für sich war der 4:3 Erfolg vom TTF Althausen gegen Schwalbe Bergneustadt. Überraschen für mich, da ich beide Spiele sah, war, dass Nieswand im 5. Satz gg. Bürgin und Jagst nicht gerade Glück hatte und den Siegern ohne eine Miene zu verziehen gratulierte. Da muss ich auch noch an mich arbeiten. Bei den Senioren 40 konnte ich das Endspiel vom späteren Sieger Staig gg. Dortmund auch beobachten und sehen, dass Marcel Harler überragend die Vorhand und Rückhand einsetzte, also so spielte, wie sich einige wünschten. Torben Wosik war in Superform gegen Qi und Fadeev und das Doppel war auch genial. Langenselbold mußte am Sonntag auf Richard Prause verzichten, der, wie ich hörte, doch lieber draußen Tennis spielen wollte. Insgesamt war es ein gelungenes Turnier und die Turnierleitung war wie immer überragend, da es natürlich von Seniorinnen und Senioren besetzt worden war. Das Schiedsrichterwesen ist, wie ich glaube, am Aussterben, da für 32 Tische ein Oberschiedsrichter ausreichen mußte. So konnte natürlich alles aufgeboten werden, was ab und zu bei einer Nachprüfung durchgefallen wäre. Das einige nach 30 bis 50 Jahren Training die Aufschhläge fragwürdig rüberbringen, muss hingenommen werden. Die Damen habe ich zwar im Blick gehabt, kann aber leider nichts dazu sagen.

Geändert von Partner (16.05.2022 um 12:45 Uhr)
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