Einzelnen Beitrag anzeigen
  #19  
Alt 31.05.2022, 10:44
Tofu_boyboy Tofu_boyboy ist offline
registrierter Besucher
Foren-Neuling
 
Registriert seit: 12.10.2021
Beiträge: 3
Tofu_boyboy ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Nittaku Hammond Z2

heja zusammen,

ich (TTR: immer so um 1800) habe ihn für ca. 5h in schwarz, max auf einem Joola Energon gespielt.
Gewicht ist ziemlich genau 50g. Mein Fastarc G1 wiegt dasselbe.

Kann den Belag leider nicht in Relation mit Tenergy und Dignics setzen, da ich sie nicht gespielt habe.

Versuche es aber mal denen, die ich sonst lange spiele/gespielt habe:

Eine Zeit lang habe ich MX-P gespielt, da tendierte mir das Verhältnis Speed zu Spin aber deutlich zu sehr zu Speed. Wenn ich da mal mit Spin- und Tempovariation spielen wollte, waren es eigentlich immer Vorlagen für den Gegner.
Dann bin ich auf Fastarc G1 gegangen, ohne Training ist der für mich auf beiden Seiten optimal; mit Training auf der Vorhand etwas zu langsam, da verkrampfe ich doch zu sehr um einen harten Ball, vor allem auf Unterschnitt, zu spielen.
Wenn ich trainiere, spiele ich normalerweise den MX-D auf der Vorhand, da mir mit dem dann doch die härteren Bälle gelingen, was vor allem im Training gut gelingt. Allerdings ist meine Fehlerquote dann doch am Ende ziemlich hoch, der Belag ist mir dann doch vermutlich etwas zu hart oder liegt mir einfach nicht.

Da ich vom G1 ziemlich überzeugt bin habe ich den Z2 einfach mal bestellt und ausprobiert.

Für meine Vorhand bisher ideal. Der neue Belag harmoniert gut mit dem Energon. Ballflugkurve nicht zu hoch und nicht zu tief, Tempo- und Spinvariation funktionieren sehr gut, kurzes und Aufschlag-Rückschlagspiel gelingen auch, der Belag wirkt hier relativ undynamisch, was ich gut finde.
Eröffnung finde ich richtig stark, da ich hier entscheiden kann, ob ich nur Spin mit dem Obergummi spiele oder, wenn der Ball gut genug liegt, auch durch den Ball gehen und schnell mit Schwamm spielen kann (nennt man das Schlagspin?).

Im offenen, schnellen Spiel kratzt der Belag auch nicht ab, sodass der Ball immer kontrolliert spielbar scheint. Temporeserven hat der Belag satt, da man auch frontaler spielen kann.

Gegentopspin oder Gegenkontern finde ich verglichen mit dem G1 auf der Vorhand etwas leichter, Rückhand noch nicht getestet.
Blockspiel kann ich noch nicht beurteilen, da ich mit der Vorhand eigentlich immer aktiv bin, müsste ich mit der Rückhand mal testen.

Rundum belohnt der Kombination aus Joola Energon, Fastarc G1 und Hammond Z2 ein aktives, offensives Spiel bei dem man versucht jeden Ball, vor allem kurze Aufschläge, mit schnellen Topspins zu beantworten.

Er bleibt erst mal auf der Vorhand, mal sehen wie er sich spielt, wenn der Belag 30-40 Stunden gespielt wurde. Werde ihn auch mal auf der Rückhand ausprobieren und evtl. auch auf anderen Hölzern (Lin Yun Ju Super ZLC oder Joola Freeze HRD).

Viele Grüße aus Berlin!
Mit Zitat antworten