Langförden II - Huchting 9:2
Langförden am Anfang mit leichten Problemen, nach den Doppeln stehts 1:2 (Hausmann/Schmidtke gewinnen glücklich, Heitmann/Hoffmann und Koopmeiners/Heitkamp verlieren beide verdient). Nach einem lockeren Sieg von Hausmann stehts 2:2, dann gewinnt Hoffmann knapp und glücklich (viele Kantenbälle in entscheidenden Phasen), aber aufgrund einer starken kämpferischen Leistung trotzdem hoch verdient gegen Krabbe und es steht 3:2. Danach ging eigentlich alles relativ klar und locker an die Langfördener, die in den Einzeln überlegen waren. Insgesamt ein sicherer und verdienter Sieg, an den Doppeln muss aber noch gearbeitet werden.
Das insgesamt nach dem 3:2 langweilige Spiel hatte bis zum Ende einen gewissen Unterhaltungs- und Spannungsfaktor, da man sich immer darauf konzentrieren musste, ob man nach einem Punkt für Langförden klatschen durfte oder nicht. Bei "leichten Fehlern" wurde das nämlich von den Gästen mit bösen Blicken "bestraft". Ich hatte teilweise das Gefühl, dass die Gäste schon während des Ballwechsels darüber nachgedacht haben, ob das Publikum nach dem Ballwechsel denn klatschen würde bzw. dürfte. Kritisiert wurde z.B. im letzten Einzel ein Punkt von Hoffmann zum 9:9. Er macht einen kurzen Aufschlag, den der Gegner ins Netz retourniert. Es wird geklatscht und es kommen normale Anfeuerungsrufe wie "Komm Marc, Schön Marc" usw. Wenn man da nun nicht klatschen darf, weil das ja ein leichter Fehler war, dann frag ich mich, warum der Gegner den Ball nicht einfach übers Netz gespielt hat, wenn das denn nun so einfach war ... Naja, wer schonmal in Langförden gespielt hat, der weiss ganz genau, dass dort immer eine gute und sportliche Atmosphäre herrscht. Was dagegen wirklich absolut unsportlich war (insbesondere den eigenen Mannschaftskollegen gegenüber), war die "Leistung" eines Huchtingers, der sich im Einzel nur hingestellt und jeden Ball aus dem Stand geknallt hat (und davon kamen dann ca. 2-4 pro Satz). Wenn einem der Sport offensichtlich keinen Spass macht, dann frag ich mich, wieso man dann Freitags Abends 70km zu einem Auswärtsspiel fährt, anstatt ins Kino, in ne Kneipe oder sonstwo hin zu gehen ... ok, dafür braucht man natürlich Freunde ... Nach dem Spiel verschwanden vier Gäste auch sofort in der Umkleide, zwei liessen sich immerhin noch dazu herab, ein Krombacher und ein Jever Light mit den Langfördenern zu trinken. Naja, da musste ich mich halt dazu herablassen, ein paar Bier aus Lars' Kiste zu trinken, damit er sie auch leer nach Hause nehmen konnte

Huchting ist jedenfalls ein klarer Abstiegskandidat und in allen Belangen auch kein grosser Verlust, sofern sie denn absteigen (und im Bezirk Lüneburg landen sie ja eh auf jeden Fall)