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Zitat von M3rlin
Mit solchen Grafiken (Bei Elastomeren mit linearen Graphen sowieso) sollte man sehr vorsichtig sein.
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Meine Vorsicht steckte aber bereits in der Formulierung "rein qualitative Skizze", wenn du mal genau hinschaust.
Skizziert war nur das eventuelle
Vorhandensein eines Anstiegs oder Abfalls in x-Richtung - nicht eine quantitative Zuschreibung, daß diese vielleicht linear, exponentiell oder welcher Kurvenform auch immer sind.
Zitat:
Es spielen viel zu viele unbekannte mit, wie schon klar erkannt wurde.
Z.B. Schlaghärte, das Verhältnis orthogonale/vertikale Beschleunigung und was weiss ich noch alles. Der Mensch ist einfach zu unterschiedlich um da eine allgemein gültige Faustregel zu erstellen.
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Das ist eben die Frage, ob man vor vielen Parametern sogleich komplett kapitulieren muß, oder ob man durch bewußte Beschränkung auf einzelne Variablen zumindest eine grobe Regel (mit nicht zu vielen Ausnahmen) erkennen kann. So scheinen die meisten Tischtennisspieler den Parameterwust in der Praxis auch ganz gut "integrieren" zu können. Frag mal einen x-beliebigen TT-Spieler, der zwei unterschiedliche Beläge auf seinem Holz hat, und er wir dir relativ spontan benennen können, welcher von den beiden Belägen "flacher auswirft" (selbst wenn man die Fragestellung noch nicht explizit auf den passiven Block eingegrenzt hat).
Auch wird in gefühlt jedem zweiten Belagstest mit Lässigkeit erwähnt/behauptet, daß der Ball bei diesem oder jenen Belag höher oder flacher abspringt, rausgeht, ausgeworfen wird etc.
Ich bin mir nicht sicher, ob man solche Einzelmeinungen von Menschen als komplett subjektiv und zusammenhanglos abheften muß, oder ob sich in der Summe nicht doch objektivere (Faust-)Regeln dahinter verbergen.
Dem bisherigen Echo nach zu urteilen scheint es ja eher keine grobe Regel zu geben, wie sich der Auswurfwinkel mit der Einzelvariablen Schwammhärte ändert.