Das System ist im heutigen Fußball kaum noch von großer Bedeutung, scheint aber bei einigen nicht ins Hirn reiinzugehn. Das ein neuer Trainer auch mal was anders macht ist völlig normal. Tuchel hat bei Chelsea auch völlig anders spielen lassen als sein Vorgänger und hat die Champions League gewonnen. Die Frage ist nicht ob Dreier- oder Viererkette sondern wie gut die Spieler die ihnen gestellte Aufgabe in einer Grundordnung erfüllen und eben deshalb ist das Training von Nagelsmann darauf ausgelegt eine gewisse taktische Flexibilität zu haben und die ist imho im heutigen Fußball auch wichtig. Etwas anders zu machen ist erstmal kein Fehler. Das sich jüngere Spieler leichter an Veränderungen gewöhnen als ältere Spieler ist völlig normal. Es ist im Leben auch so je älter jemand ist desto unflexibler ist er im Kopf für Veränderungen. Flick hat beim Triple auch ne viel bessere Mannschaft als sie Nagelsmann jetzt hat. Man muss einem jungen Trainer auch etwas Zeit geben die Mannschaft so zu entwickeln wie er es sich vorstellt, dass er mal Fehler macht ist völlig normal, entscheidend ist was er daraus lernt. Wir werden es sehn in der nächsten Saison.
Grundsätzlich mal ist jemand der etwas mit beiden Füßen kann und wenn der eine etwas schwächer ist als der andere Fuß immer etwas besser weil er flexibler ist. Jeder hat Schwächen die er verbessern kann, man muss es nur wollen. Das ist wie bei nem alten Tischtennisspieler der seit 30 Jahren gleich spielt und damit erfolgreich war, mag sein aber er wäre noch besser wenn er das was er nicht so gut kann noch verbessert. Diese Einsicht muss man nur haben und es wollen. Jeder kann sich nochmal verbessern auch wenn je höher das Niveau ist es natürlich nicht mehr soviel gibt was man verbessern könnte. "Das immer besser werden wollen", ist ein grundsätzliche Einstellung die man als Profi haben muss ansonsten ist man eigentlich völlig Fehl am Platz bzw. man verschenkt enorm viel Potential.
Nur weil etwas erfolgreich war heißt es nicht dass man es nicht besser machen kann. Besser machen kann man immer etwas im Sport und im Leben. Mit der Einstellung "Das haben wir schon immer so gemacht" wie bei vielen Betonköpfen im Amateurbereich verschenkt man die Chance etwas besser zu machen zu können. So Betonköpfe sind im heutigen Profisport eigentlich auch Fehl völlig Fehl am Platz. In jedem Unternehmen denkt man darüber nach was man denn noch verbessern kann und das ist auch zwingend in jeder Profisportmannschaft erforderlich sich zu fragen: "Was kann man noch besser machen."
Zum Thema Messi hat sich Pelé auch mal geäußert...
https://web.de/magazine/sport/fussba...trick-33455318
Zu Robben: Er war sehr verletzungsanfällig, aber wenn er fit war teilweise herausragend. Aber an die ganz oberste Riege gewisser Legenden reicht er auch nicht ran. Vielleicht ist ja ein Grund dass er einen Fuß nur als Standbein hatte und nicht so nen austrainierten Body wie Christiano Ronaldo hatte...Das CR7 so gut ist, liegt u.a. an harter Arbeit.
Warum wurde Lothar Matthäus zweimal Weltfußballer des Jahres und hat bis Ende 30 auf einem sehr hohen Niveau gespielt? Sicherlich nicht weil er meinte er kann schon alles als er zu Inter Mailand gewechselt ist...Den eben weil er gelernt hat dass es besser ist wenn man beidfüßig ist wurde er eben zu dem Spieler der Deutschland zum Weltmeistertitel geführt hat. Hätte man nur solche Spieler mit dieser Einstellung hätte es die Trainer bedeutend einfacher. Spieler die sich in ihrer Arroganz baden gibt es leider zuviele...