Wenn wir schon bei den Spitzfindigkeiten sind. Bei Lebrun gibt es doch gar kein "ü" (auch kein angedeutetes). Das ist ziemlich sicher ein nasaliertes "ö" mit dem IPA-Zeichen oe mit der Tilde drüber, siehe auch die ersten 20 Sekunden hier:
Ein "ü" wäre das bei "Lebrune", so wie sich die Aussprache bei "un" und "une" unterscheidet.
Zur Diskussion von zuvor: ich bemühe mich selbst Namen korrekt auszusprechen, wenn die jeweilige Person dabei ist. In der Öffentlichkeit finde ich auch, dass das der Respekt gebührt, glaube aber, dass abgewandelte Sprachvarianten auch etwas für sich haben. Ich glaube z.B., dass Timo Boll nichts gegen "Boa" einzuwenden hat, sondern dass ihn das eher zum Schmunzeln bringt.
Bei Gesprächen von unbeteiligten Dritten und Laien, bei denen die betroffene Person gar nicht dabei ist, finde ich es ziemlich unwichtig, ob da jeder die Aussprache perfekt drauf hat. Solange jeder weiß, wer gemeint ist, ...