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AW: Trainingsflaute im Verein
Eine Strategie sollte individuell auf den jeweiligen Verein abgestimmt werden. In erste Linie habe ich versucht, aus meinen Erfahrungen in unterschiedlichen Vereinen die Entwicklung frühzeitig zu erkennen.
Ich habe meinen Post in erster Linie aus der engagierten Spielersicht formuliert.
Meine bisherigen Erfahrungen aus 40 Jahren Vereinszugehörigkeit:
1. Wenig Trainingsbeteiliugng führt mittel- bis langfristig zum Tod des Vereines!
2. Wenig bis gar kein gesellschaftliches Leben im Verein führt mittel- bis langfristig zum Tod des Vereines!
3. Ein Vorstand, der sich nicht am aktiven Trainings- oder Spielbetrieb oder an gemeinschaftlichen Events beteiligt, sorgt mittel- bis langfristig für den Tod des Vereines!
4. Mannschaften, die aufgrund Ihres Spielniveaus nicht mit anderen (auch schwächeren) Mitgliedern trainieren, verschlechtern nachhaltig das Vereinsklima.
Leute, die nur ab und an spielen wollen, sollten über ein entsprechendes Konzept angesprochen werden. Hier muss aber klar gemacht werden, dass es bei Spielerüberhang ggf. zu wenger oder gar keinen Einsätzen bei Punktspielen kommen kann. Das ist die logische Konsequenz der Unverbindlichkeit und der Vermeidung von Verpflichtungen der jeweiligen Spieler*innen.
Dennoch: Aus 1-3 folgt m.E. zwangsläufig eine Fusion oder Auflösung! Alles Andere ist eine Illusion! ("Das Pferd wird solange geritten, bis es Tod umfällt") Übrigens: Mit mittel- bis langfristig ist ein Zeitraum von 5-10 Jahren gemeint!
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Geändert von AlexM (12.07.2022 um 22:23 Uhr)
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