Zitat:
Zitat von TT-Hannes
Habesohn/Gardos ist ähnlich wie Duda/Qiu ein sehr eingespieltes Doppel, die einfach stark zusammen agieren. Ich habe das Match gesehen, doch einen besonderen Grund warum denn nun Qiu/Duda verloren haben, konnte ich nicht ausmachen.
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Robert Gardos und Daniel Habesohn sind seit mehr als einem Jahrzehnt eines der stärksten europäischen Doppel. Eine Favoritenrolle für Dang Qiu und Benedikt Duda sehe ich da selbst im Jahr 2022 noch nicht, sondern eine Partie auf Augenhöhe.
Gardos / Habesohn wurden 2012 zum ersten Mal Europameister (Siege gegen Gerell / Lundquist, Tokic / Karakasevic, Samsonov / Ovtcharov, Karlsson / Falck), 2013 Vize-Europameister (Finalniederlage gegen Tan Ruiwu / Wang Zeng Yi), 2015 wieder Vize-Europameister (Finalniederlage gegen den anderen starken Österreicher Stefan Fegerl, der mit Joao Monteiro Doppel spielte) und konnten 2018 nochmal EM-Gold holen (Siege u.a. gegen Moregard / Jon Persson, Shibaev / Skachkov, Franziska / Groth, Karlsson / Falck).
Daran sieht man, dass Gardos / Habesohn immer zu den Favoriten auf Europameistertitel zu zählen waren und selbst jetzt noch gut genug für Medaillen sind. Im letzten Jahrzehnt zweimal Europameister und zweimal Vize-Europameister und bei den anderen Turnieren verloren sie nur einmal überraschend 2020 im Viertelfinale gegen Adam Szudi / Nando Ecseki (die aber im Halbfinale gegen die späteren Europameister lediglich 2:3 verloren und das Turnier ihres Lebens spielten) und die anderen vorzeitigen Niederlagen können so passieren, 2016 2:4 gegen Källberg / Gerell oder 2011, im Jahr vor ihrem ersten EM-Gold, 2:3 gegen Karlsson / Falck.
Diese internationalen Erfolge bei Großevents müssen Dang Qiu und Benedikt Duda erst einmal erreichen. Gelegenheit haben sie in Kürze bei der EM 2022.