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Alt 10.11.2004, 00:33
Mathias Mathias ist offline
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AW: 2.bundesliga süd herren 2004/2005

wenn kassel und saarbrücken sich gegen die wertung ihrer spiele gegen ramsteim zur wehr setzen würden, könnte ich dies schon verstehen. ohne terry young wären die spiele eventuell anders ausgegangen. andererseits muß man davon ausgehen, daß die ramsteiner wirklich nichts wußten und die wo des dttb regelt die wertung der spiele meiner meinung nach eindeutig. vielleicht gibt aber dieser fall den anlass für eine änderung der wo für die zukunft. was nun gerecht bzw. ungerecht ist, hängt hier immer von der sicht der betroffenen vereine ab. den bitzi kann ich gut verstehen, wenn er sagt, dass die ramsteiner schon genug bestraft sind. andererseits ist es natürlich ein nachteil für die mannschaften, welche gegen ramstein mit einem terry young antreten mußten.

der vergleich von bitzi mit den wechselnden aufstellungen von frickenhausen erscheint mir allerdings völlig aus der luft gegriffen. ich glaube kaum, dass sich dort der eine spieler mit absicht die rippen bricht, um dann auszufallen. und außerdem gehe ich davon aus, dass frickenhausen so fair ist und nicht durch bewußte "aufstellungspolitik" in den kampf um den klassenerhalt eingreift.

die forderung einiger, dass die vereine dafür zu sorgen (bzw. zu haften) haben, dass ihre spieler nicht über eine doppelte spielberechtigung verfügen, halte ich für absurd. durch die unterschiedlichen wechselfristen und regelungen innerhalb der ettu kann kaum einer garantieren, dass nicht ein spieler seines vereins nach der wechselfrist des dttb noch die spielberechtigung für einen verein in einem anderen land erwirbt. und der dttb bzw. der entsprechende mitgliedsverband haben für diesen spieler die genehmigung bzw. die spielberechtigung erteilt. darauf muß man sich als verein verlassen können. entscheidend nach der derzeitigen regelung ist ja , ob der spieler die spielberechtigung für einen anderen verein besitzt - und nicht, dass er auch für diesen anderen verein spielt.

diese diskusssion mit dem thema der nachwuchsförderung und der verpflichtung von ausländern zu verbinden, scheint mir nicht sonderlich sinnvoll. zum einen können theoretisch auch deutsche spieler versuchen in zwei unterschiedlichen ländern zu spielen - zum anderen ist mir bekannt, dass es im südttv in dieser saison mindestens einen fall gab, wo ein spieler gleichzeitig für zwei vereine (in verschiedenen mitgliedsverbänden des dttb) jeweils eine spielberechtigung besaß. dies wurde allerdings wenige tage vor den ersten punktspielen der betroffenen vereine (wohl eher zufällig) festgestellt.

ich bin gespannt, wie die sache ausgeht und welche konsequenzen daraus gezogen werden.

gute nacht!

mfg

mathias
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