Zitat:
Zitat von Kyuss
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Das ist in etwas so wie wenn Du nen Bereicht von Russia Today postest

Das ist nur wenig zielführend was die Bewertung des derzeitigen Konflikts angeht.
Um das alles zu verstehn sind die jeweiligen Propagandaanstalten das letzte was man berücksichtigen sollte. Da helfen nur guten Bücher. Das herauszufinden was gute Bücher sind und was nicht ist allerdings auch enorm schwierig weil man muss verstehn welche Absicht der Autor hat und welchen Hintergrund er hat. Ich weiß ehrlich gesagt immer noch viel zu wenig. Aber wie ich zu Russland und zu dem Angriffskrieg stehe habe ich schon mehrfach geschrieben. Aber ich sehe eben nicht warum hier die Bevölkerung unter den Sanktionen leiden soll die Russland auferlegt wurden und Russland schaden sollen, was durchaus der Fall sein mag aber ich sehe nicht warum man hier eine massenweise Verarmung in Kauf nehmen sollte nur weil Russland einen Krieg gegen die Ukraine führt. Diese Abhängigkeit von Russland aufzulösen muss sicherlich das Ziel aber bitte erstmal schaun dass man ne Alternative dazu hat und dann nicht mehr erpressbar ist, das wäre verantwortungsvolles Handeln und nicht diese asoziale Dampfhammermethode die vielen in diesem Land massiv schadet.
Bezüglich der Situation Homosexueller in Russland weiß ich nur das was unsere Zeitungen berichten, denn ich kenne niemand der von dort ist und homosexuell. Das wäre ein weit zuverlässigere Quelle als unsere Zeitungen, Fernsehn oder Russia Today. Sollte ich mal die Gelegenheit haben mir ein Bild zu machen das nicht gefärbt von Propaganda ist, kann ich die Siuation dort auch richtig beurteilen. Allerdings deutet einiges darauf hin dass das gesellschaftliche Klima dort eher homophob ist was sich auch in manchen Gesetzen wiederspiegelt. Das ist auch der Grund warum die U.S.A. deutlich sympathischer ist auch wenn man denen auch nicht politisch über den Weg trauen kann, wobei es da ja auch ultrareligiöse Menschen gibt die auch alles anderen als schwulenfreundlich sind, so ist es dann doch schon zumindest in größeren Städten deutlich besser als jetzt in Moskau oder Sankt Petersburg.