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Alt 30.07.2022, 11:24
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radeberger radeberger ist offline
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radeberger kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Russland - Ukraine - NATO Konflikt

Zitat:
Zitat von Schupfkönig Beitrag anzeigen
https://www.blick.ch/ausland/unfassb...d17721687.html

Radeberger würde jetzt vermutlich erst noch nachfragen ob der Russe nicht doch Arzt war und vorher einen Tumor beim Ukrainer ertastete.
Cloud 9 wird´s auch nicht glauben weil das in den Mainstream Medien war und Russia Today davon nix berichtet hat. Außerdem kommt der Fingerzeig zu den USA und Guantanamo.
Glaube ich auch nicht so ohne weiteres .... schon seit der Brutkastenlüge aus dem ersten Golfkrieg nicht mehr, wo irakische Soldaten angeblich die Frühchen aus ihren Brutkästen geworfen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

Zitat:
Aussage

Eine junge Frau aus Kuwait, die sich mit ihrem Vornamen *Nayirah* vorstellte, gab am 10. Oktober 1990 vor einem informellen Menschenrechtskomitee des US-Kongresses unter Tränen eine Erklärung ab: Sie habe als kuwaitische Hilfskrankenschwester freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait geleistet und sei dabei Zeugin des Eindringens irakischer Soldaten geworden. Sie sagte:

*Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen*, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.*[1]

Eine ähnliche Aussage tätigte ein vor dem UN-Sicherheitsrat auftretender Arzt. Er selbst bezeichnete sich als Chirurg und sprach von 120 getöteten Frühgeborenen. Der Journalist Alexander Cockburn wies allerdings schon im Januar 1991 nach, dass sich der Arzt zum Zeitpunkt der irakischen Invasion gar nicht in Kuwait, sondern im Exil in Saudi-Arabien aufgehalten hatte. Gleichzeitig stellte er im selben Artikel die Frage, ob es in irgendeinem Krankenhaus in Kuwait überhaupt so viele Brutkästen geben könnte.

Erst nach dem Krieg wurde bekannt, dass Nayirah as-Sabah die damals fünfzehnjährige Tochter des kuwaitischen Botschafters Saud Nasir as-Sabah in den USA und Kanada sowie Mitglied der Herrscherfamilie Kuwaits war.[2] Ihr Vater saß während ihrer Aussage vor dem Kongress-Komitee als Zuhörer im Publikum. Ihr Bericht war frei erfunden und die Jugendliche hatte dort nie gearbeitet.[2] Der vor dem Sicherheitsrat aufgetretene *Chirurg* entpuppte sich als Zahnarzt.

Die kuwaitische Regierung hatte aus dem Exil heraus die amerikanische PR-Agentur Hill & Knowlton für 12 Millionen US-Dollar beauftragt, in der amerikanischen Öffentlichkeit für ein militärisches Eingreifen der USA zugunsten Kuwaits zu werben. Beauftragt wurde H+K dazu von der Scheinorganisation Citizens for a Free Kuwait, die wiederum von der kuwaitischen Regierung gegründet und finanziert worden war. Die Agentur startete eine Reihe von PR-Aktivitäten, wozu unter anderem die erfundene Brutkastengeschichte gehörte.[3] Zwei Krankenschwestern der betreffenden Entbindungsstation erklärten später, dass die von as-Sabah beschriebenen Vorfälle niemals stattgefunden hätten.
Alles erstunken und erlogen.
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"Mit einem Troll zu argumentieren, ist wie Schlammcatchen mit einem Schwein, beide werden dreckig und dem Schwein macht es Spaß."
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