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Alt 12.08.2022, 08:23
JanMove JanMove ist offline
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
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Dann heißt es weiter (Hervorhebung von mir):
Die Ökonomen Homi Kharas und Kristofer Hamel definieren ein Mittelschichtsleben nach globalem Maßstab so: Man kann sich Dinge wie einen Kühlschrank, eine Waschmaschine oder ein Motorrad leisten; ein Kinobesuch liegt drin; Urlaub machen ist möglich; eine plötzliche Krankheit oder ein zeitweiliger Jobverlust kann überstanden werden, ohne in Armut abzurutschen. Zwischen Mittelschicht und extremer Armut finden sich die *Verletzlichen* (3,2 Milliarden Menschen): Sie können durch ein unvorhergesehenes Ereignis wie eine Krankheit oder Arbeitslosigkeit in die Armut zurückfallen. Ganz oben sind die Reichen (200 Millionen)
(Aus: Globale Mittelschicht. In: DER SPIEGEL.)
Auf globalem Massstab kann man das vielleicht so sehen, aber auf ein Land bezogen, das sich wie Deutschland als wohlhabend und fortschrittlich versteht, gehe ich da überhaupt nicht mit. Das, was da beschrieben wird, definiert für mich grade mal so etwas wie ein Minimum für den unteren Teil der Mittelschicht. Für den Durchschnitt oder den oberen Teil der Mittelschicht sollte da schon deutlich mehr drin liegen. Mit dieser Definition gesteht man der Mittelschicht noch nicht mal zu, sich ein Auto leisten zu können oder eine Wohnung bzw. Häuschen auf Pump kaufen zu können. Dazu muss man dann schon zur Oberschicht gehören.
Und nochmals nachgefragt. Ist das Äquivalenzeinkommen für Dich eher hoch oder eher niedrig? Und ist jemand, der sagen wir mal da mit 50-100 k oberhalb liegt für Dich reich und der Oberschicht angehörend? Damit wären für Dich beispielsweise alle etwas besser verdienenden Akademiker nicht mehr Mittelschicht. Für mich erweckt das eher den Eindruck, die Mehrheit der Bevölkerung reicher zu rechnen als sie es tatsächlich ist.

Geändert von JanMove (12.08.2022 um 08:53 Uhr)
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