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Zitat von jcd
Mir fiel es mit MX-S und MX-D eine Spur leichter. Das kann aber auch daran liegen dass ich öfter tangential treffe und diese Beläge mehr Spindynamik haben.
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Ja, da muss man aufpassen, was man genau meint. Ich verstehe unter Katapult mehr oder weniger die direkte Antwort bei senkrechtem Aufprall. Tangentiale Spinelastizität beschreibt etwas anderes. Sehr ausgeprägt finde ich diesen Unterschied auch beim Aurus Prime und noch mehr beim MX-S. Orthogonal getroffen wirken diese beiden Beläge für mich eher dämpfend, hingegen tangential getroffen entwickeln sie eine unglaubliche Spindynamik.
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Zitat von jcd
Beim Spielgefühl Zustimmung. Das haben bei uns anfangs auch viele so gesehen. Mir als ehemaligem Sriver/H3 Spieler hat aber der Spin und die Flugbahn überhaupt nicht zugesagt mit den ersten Tensoren. Da fiel am Anfang jeder Topsin ins Netz. Deshalb wurde es bei mir der T05.
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Da ist nachvollziehbar. Für mich war immer das Spielgefühl der entscheidendere Punkt. Deswegen habe ich mich direkt nach der Umstellung auch mit aus heutiger Sicht relativ weichen Belägen wie Nimbus (45°) und JP Gold (42.5°) am wohlsten gefühlt. Letzterer war ähnlich weich wie mein frischgeklebter HP@ (nominell 45°) und hatte einen erstaunlich guten Sound (

). Ein T05 war diesbzgl. meilenweit davon entfernt und hat mir überhaupt nicht gelegen. Über die Jahre hat sich das nun zu immer härteren Belägen verschoben, wobei viele der modernen Beläge sich ja trotzdem gefühlt viel weicher spielen als die nominelle Schwammhärte vermuten lässt.