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Hallo zusammen,
also erstmal find ich es klasse endlich mal die Beweggründe für die Entscheidung zur neuen Zählweise aus der Sicht eines Funktionärs hier im Forum lesen zu dürfen. Den Beitrag finde ich klasse wenn ich auch nicht immer der gleichen Meinung bin.
Basisferne trifft ganz offensichtlich nicht zu, zumindest was die Person un ihren Einsatz für das TTangeht.
Was die Entscheidung angeht, so scheint mir diese doch sehr weit von zumindest 70% der Basis entfernt zu sein.
Die Argumente und Befürchtungen dieser 70% sind hinreichend bekannt.
Muß sich ein Sport tatsächlich verändern um nicht an Bedeutungslosigkeit zu verlieren oder um am Leben bleiben zu können ?:confused:
Vielleicht muß man denen sogar dankbar sein, die für uns gegen unsere Meinung gestimmt haben und uns damit vor dem Aus unseres TT Sports bewahrt haben. (Ich mein das Ernst vielleicht fehlt vielen von uns tatsächlich die "Weitsicht")
Beispiel
Feldhandball:
Feldhanball ist wohl mehr eine andere von Art Handball gewesen TT jedoch sehe ich als komplett eigenständige Sportart.
Stabhochsprung:
Den Schritt von Bambusstäben zu Fiberglasstäben sehe ich als eine Veränderung des Materials und derer haben wir zur Genüge im TT. Bei der Änderung der Zählweise handelt es sich um etwas anderes.
Fußball:
Auch die Abseitsregel ist nicht vergleichbar. Beim TT geht es um eine Änderung der Zählweise welche auch die Länge des Spiels beeinflußt. Übertragen auf Fußball wäre dies vergleichbar mit einer Änderung von 2 Spielhälften auf 3 Drittel zu je 25min. statt 2*45min.
Volleyball halte ich für einen geeigneten Vergleich. Die Zählweise wurde verändert und die Aufschlagregel wie im TT.
Kommt seit dieser Änderung mehr Volleyball im TV?! (Ich rede nicht von Beachvolleyball)
quote:
Aber die Regeln werden nun mal auf Weltebene gemacht, für die ganze Welt, wie im TT.
Wir können, wenn wir dies wollen, alle nun oder wann auch immer sagen, ob wir die Regeländerung gut oder weniger gut oder schlecht finden, viele haben dies hier bei tt-news im Forum oder in Unterforen auch schon getan. Aber es ist völlig egal, ob wir dies tun oder nicht, denn die Regeländerung ist nun da, und eine Regel muss nun mal in Duisburg und Frankfurt und Berlin und Offenburg genauso gelten wie in Paris, Brüssel, Peking und Brasilia.
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Sicherlich ist eine Einheitliche Regelung wichtig, deshalb kann man aber trotzdem eine andere Meinung vertreten und die auch kundtun. Man kann doch nicht sagen ich stimm jetzt mal für ja weil sowieso alle anderen für ja stimmen und ich mich anschließend der Mehrheit beugen muß. Für einen Ausenstehenden muß doch bei diesem klaren Abstimmungsergebnis der Eindruck entstanden sein das TT stände geschlossen hinter der Regeländerung aber dem sit ganz offensichtlich nicht so.
quote:
Ich selbst war für einen anderen Einführungsmodus bei den Bällen, wurde in meinem eigenen Verband überstimmt und hatte mich daran zu halten.
Deshalb trage und trug ich für beide Bereiche die Verantwortung und kann mich nicht herausreden damit, ich sei ja eigentlich anderer Ansicht gewesen.
Meine Ansicht zählt nicht!
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Klar die Ansicht eines Einzelnen zählt nichts oder nicht viel. In diesem Fall handelt es sich aber um die Ansicht von 70% der Beteiligten. Man muß ganz eindeutig den Eindruck bekommen als wäre nach dem Motto entschieden worden, mindestens 70% sind dagegen aber wir wissen es besser und das ist es glaube ich das die meisten stört.
Man fühlt sich übergangen!!!
Man kann sich an vieles gewöhnen (so auch an die neue Zählweise) nur stellt sich die Frage ob das auch immer sein muß und bringt es Vorteile.
Mit besten Grüßen Tobias
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Pimples- girls like them
Geändert von Tobi Da Held (04.07.2001 um 19:25 Uhr)
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