|
AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2019/2020
Rastatt (ti)
In der Tischtennis Oberliga Baden Württemberg der Frauen gelang den TTF Rastatt im Gastspiel beim TTV Ettlingen wie in der vergangenen Badenligasaison ein knapper 8:6-Auswärtssieg. Gleich zu Beginn der Partie zeichnete sich eine Parallele zum Vorjahr ab. Ettlingen gewann beide Doppel, wobei Elisabeth Bittner/Jacqueline Hörig im Entscheidungssatz mit 10:12 unterlagen, Susanne Gibs/Nina Merkel mussten sich bei der 1:3-Niederlage gleich zwei Mal in den Verlängerungen mit 11:13 und 10:12 geschlagen geben. Nach der 0:3-Niederlage von Merkel gegen Shanice Steinecke läutete Bittner eine Serie von sechs Einzelsiegen der TTF ein. Dabei landete Hörig mit dem 3:1-Erfolg über Regina Hain den zum Gesamtsieg wohl wichtigsten Siegpunkt, wie Betreuer Andreas Wormuth im Nachhinein analysierte. Gibs glich zum 3:3 aus. Bittner drehte gegen Steinecke einen 0:2 Satzrückstand und brachte den Gast erstmals mit 4:3 in Front. mit 11:4, 12:10 und 11:7. Merkel gegen Kiara Maurer und Gibs gegen Hain erhöhten mit zwei 3:1-Erfolgen auf 6:3. In einem engen Match unterlag Hörig zum 6:4, doch Bittner stellte mit ihrem dritten Einzelsieg über Hain den drei Punkte-Vorsprung wieder her. Ettlingen fightete nochmals zurück und kam durch einen Fünfsatzsieg von Steinecke über Gibs nach einem 1:2-Rückstand und Maurer gegen Hörig nochmals auf 6:7 heran. Nach einem 1:1-Zwischenstand bewies Merkel einmal mehr Nervenstärke und besiegelte mit einem 3:1-Erfolg nach drei Stunden Spielzeit die dritte Ettlinger Saisonniederlage. Nach der vierwöchigen Spielpause steigerten sich die TTF von Spiel zu Spiel, allen voran Spitzenspielerin Bittner, die mit drei Einzelpunkten herausstach. Mit 4:0 Punkten bleiben die TTF Rastatt das einzige Team der Liga ohne Minuszähler. Der Tabellenführer in der Badenliga Männer TTC 95 Odenheim erwies sich beim 9:2-Heimsieg über die TTF Rastatt als uneinnehmbare Bastion. Wer weiß, wie die Partie geendet hätte, wenn die Doppelpaarungen von Ralf Neumaier/Manuel Weis und Julian Hertel/Jakob Schmid, beide Spiele wurden nach 2:1-Satzführung in den Entscheidungssätzen mit 13:15 verloren, mit einem positiven Verlauf geendet hätten? So gerieten die TTF nach 0:3 in den Doppeln und zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz aussichtslos mit 0:5 ins Hintertreffen. Hertel mit einem Fünfsatzsieg über Sebastian Geisert und Schmid, der Sascha Giehl mit 3:1 Sätzen niederrang, konnten zumindest zwei Gegentreffer landen. Weis und Yannic Klein, sowie Neumaier und Hillert, hatten dem Ansturm der Nordbadener nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Auch die Spvgg Ottenau ging am Wochenende leer aus. „Eine sehr bittere Niederlage“, resümierte Kapitän Kresimir Vranjic nach der knappen 7:9-Niederlage beim 1. TTC Ketsch. In einer wechselhaften Partie konnte Ottenau mit einer 2:1-Führung aus den Doppelspielen in die Einzelrunden einziehen. Im vorderen Paarkreuz konnten Adrian Wetzel und Andrè Schweikert gegen Timo Müller punkten, gegen Timo Berger scheiterten beide in zwei äußerst engen Matches. Vranjic und Simon Weiler blieben im mittleren Drittel ohne Erfolg, Im hinteren Paarkreuz erspielten Julian Oser (2) und Michael Ruf ein 3:1-Übergewicht der Murgtäler. Nach dem 7:7-Gleichstand unterlag Ruf gegen Eduard Pogostkin mit 7:11, 9:11 und 13:15. Im Schlussdoppel gewannen Wetzel/Weiler gegen Berger/Hartmann den ersten Satz mit 11:6, die folgenden drei Durchgänge holten sich die etwas glücklicher agierenden Hausherren mit 12:10, 15:13 und 11:9. Der TV Weisenbach rückte in der Frauen Badenliga durch einen 8:4-Heimsieg gegen die SG Rüppurr mit 6:4 Punkten auf den dritten Tabellenplatz vor. Regina Roflik/Nadja Wunsch und Tanja Rath/Monika Vig versetzten dem Gegner mit zwei Fünfsatzerfolgen in den Doppeln gleich zu Spielstart einen Tiefschlag. Vig und Rath erhöhten im ersten Paarkreuz auf 4:0. Nach dem Anschlusspunkt von Natalie Pawelzik gegen Roflik schraubten Wunsch und Vig den Spielstand auf 6:1. Rath stand gegen Petra Kunzelmann kurz vor dem Sieg, unterlag aber nach 2:0-Satzvorteilim fünften Durchgang mit 15:17. Roflik eröffnete mit ihrem Sieg über Felipa Pawelzik die Vorentscheidung. Wunsch und Roflik unterlagen zum 7:4, doch Vig beherrschte im letzten Einzel F. Pawelzik nach Belieben und brachte den verdienten Sieg unter Dach und Fach. Mit einer 1:8-Niederlage beim TV St. Georgen trat der TTV Kappelrodecjk seine Heimreise vom Schwarzwald an. Mit Natalie Obergfell, Jana Bork und Jasmin Kaufmann (alle 2) auf den Positionen eins bis drei dominierte St. Georgen den Kräftevergleich nach Belieben. Den Ehrenpunkt erkämpfte sich Juana Maier zum 1:5, gegen Kaufmann verpasste sie bei der Fünfsatzniederlage einen möglichen zweiten Sieg.
|