Einzelnen Beitrag anzeigen
  #29  
Alt 07.02.2020, 14:26
K-P.W K-P.W ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 2000
 
Registriert seit: 08.08.2000
Ort: Gernsbach
Alter: 51
Beiträge: 2.159
K-P.W kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2019/2020

Rastatt (ti) In der Tischtennis Oberliga Baden Württemberg der Frauen ist der Tabellenführer TTF Rastatt mit einem 8:4-Heimsieg im südbadischen Derby gegen den TTC Singen seinem Meisterschaftsziel einen Riesenschritt näher gerückt. Der Tabellenzweite VfL Sindelfingen II unterlag zeitgleich in der Auswärtspartie beim TTV Ettlingen 5:8 und liegt nun bereits sieben Punkte zurück. Die TTF mussten im Heimspiel gegen Singen ihre etatmäßige Nummer zwei Nina Merkel verletzungsbedingt ersetzen, was die Aufgabe im Vorfeld noch um einiges schwieriger erscheinen ließ. Doch gleich im Eingangsdoppeln trumpften Elisabeth Bittner/Susanne Gibs groß auf und rangen in einer Klassepartie Franziska Plieninger/Celine Schädler mit 3:1 Sätzen nieder. Jacqueline Hörig zeigte gemeinsam mit Ersatzfrau Valerie Kreideweis eine ansprechende Leistung, konnten aber gegen Andrea Schödek/Jana Schufft beim Stand von 12:10 und 9:11 im Finish des dritten Satzes einen 10:8-Vorteil nicht verwerten. Im vierten Durchgang vergab das Duo zwei Matchbälle und verlor mit 11:13. Auch ein 6:2-Vorsprung im Entscheidungssatz blieb ungenutzt. Singen gab sich nicht geschlagen und drehte den 5:7-Rückstand zum 10:7 und glich am Ende mit einem 11:8-Sieg zum 1:1 aus. Im ersten Spielabschnitt zogen die Gastgeberinnen auf 4:1 davon. Bittner fertigte Schädler mit 3:1-Sätzen ab, Gibs drehte gegen Plieninger im Entscheidungssatz voll auf und deklassierte ihre Rivalin deutlich mit 11:2. Hörig erkämpfte sich gegen Schufft nach einem 10:12-Verlust drei umkämpfte Satzerfolge zum 4:1. Nach der Niederlage von Kreideweis gegen Schödel zum 2:4, zeigten sich Bittner und Gibs von ihrer stärksten Seite. Plieninger wurde von Bittner in drei Sätzen regelrecht abgeschossen und auch Gibs bewies gegen Schädler Nervenstärke. Bei 2:1-Satzvorteil lag Schädler im vierten Satz mit 8:4 in Front, ehe Gibs mit sieben Punkten in Serie das Spiel zur 6:2-Führung an sich riss. Schödel und Schufft verkürzten zum Ende des zweiten Spielabschnitts für Singen mit zwei 3:0-Erfolgen auf 4:6. Für das Sahnehäubchen sorgte anschließend Rastatts Nummer drei Hörig, die Singens Spitzenspielerin Plieninger mit 3:0 niederhielt und ihrem Team die 7:4 Vorlage zum Sieg lieferte. Mit einem recht engen 9:11, 11:5, 13:11 und 11:9-Erfolg über Schödel, erhöhte Bittner mit ihrem dritten Einzelpunkt die saisonübergreifende Siegesserie der Rastatter Frauen auf die magische Zahl von 30 Erfolge. In der Männer Badenliga setzte es für die beiden Bezirksteams der Spvgg Ottenau und den TTF Rastatt Heimniederlagen. Ottenau unterlag dem TSV Karlsdorfnach einer 3:1-Führung mit 4:9. Der Auftakt verlief mit zwei Doppelerfolgen von Adrian Wetzel/Lukas Mai und Julian Oser/Kresimir Vranjic ganz nach Wunsch. Wetzel erhöhte mit einem 3:1-Sieg über Andreas Müller auf 3:1. Mit einem Zwischenspurt drehte Karlsdorf die Partie zum 4:3, Vranjic glich mit einem Dreisatzsieg über Jonas Mannshardt nochmals zum 4:4 aus. Dem 1:3-Spielverlust von Oser folgte eine Fünfsatzniederlage von Wetzel gegen Martin Stusek. Ottenaus Nummer eins gab hier einen 2:0-Satzvorteil mit 11:13, 6:11 und 9:11 aus der Hand, was sich auf den folgenden Spielverlauf negativ auswirken sollte. Lukas Mai, Andrè Schweikert und Simon Weiler kassierten die spielentscheidenden Niederlagen zum 4:9-Endstand.

Die TTF Rastatt verloren das Heimspiel gegen den TTC Mühlhausen mit 5:9 und rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. In einem umkämpften Match mussten sich die Gastgeber nach einer großen kämpferischen Gesamtleistung in der vierstündigen Partie am Ende geschlagen geben. Rastatt hielt die Partie bis zum 4:5-Zwischenstand offen. Ralf Neumaier/Manuel Weis siegten im Doppel. Im ersten Einzel wehrte Neumaier gegen Frantisek Blanar im vierten Satz nach 6:10-Rückstand insgesamt sieben Matchbälle ab und schaffte mit einem 16:14-Erfolg den Satzgleichstand. Im Entscheidungssatz ging Neumaier zum Seitenwechsel 5:2 in Führung und gewann mit 11:5. Es war in dem Kräftevergleich der einzige Fünfsatzsieg der Gastgeber. Jakob Schmid und Julian Hertel punkteten zum 4:4. Hillert und Weis, der auch im fünften Satz scheiterte, verloren ihre Spiele. Vier Niederlagen in Folge brachten die Partie zum Kippen. Yannic Klein, Neumaier und Hillert verloren jeweils in den Entscheidungssätzen. Weis hatte gegen Georg Winkler zwei 10:12 Satzverluste zu beklagen und kassierte das 4:8. Schmid bezwang mit seinem zweiten Tagessieg Len Raake zum 5:8, die insgesamt sechste Fünfsatzniederlage der TTF von Hertel gegen Niklas Winkler besiegelte den 5:9-Spielverlust der TTF. An der Tabellenspitze geht der Zweikampf zwischen der DJK Offenburg und dem TTC Odenheim weiter. Offenburg bleibt nach dem 9:1-Kantersieg über den SV Niklashausen mit einem Punkt Vorsprung auf Odenheim, die im Derby den SV Niklashausen knapp mit 9:6 bezwangen, auf Position eins. Mit einem 8:2-Kantersieg gegen den TTV Weinheim-West II konnte der ESV Weil II seine Tabellenführung in der Frauen Badenliga festigen. Im Verfolgerduell entführte der TV St. Georgen mit einem 8:3-Erfolg bei der TTG Neckarbischofsheim beide Zähler und verdrängte seinen Gegner vom zweiten Tabellenplatz. Mit einem 8:5-Heimsieg im Bezirksderby gegen den TTV Kappelrodeck sicherte der TTV Gamshurst mit 15:7 Punkten den vierten Tabellenplatz nach hinten ab. Wie im Vorrundenspiel konnte Kappelrodeck wiederum beide Doppelspiele gewinnen. Gamshursts Nummer eins Mareike Allgeier krönte mit drei Einzelerfolgen ihre starke Gesamtleistung. Sarah Strack und Julia Lubitz steuerten je zwei Einzelsiege bei, den fehlenden achten Siegpunkt errang Natascha Seiler. Für die Gäste aus Kapperodeck punkteten Ursula Maier (2) und Juana Maier. Eine weitere Ergebniskorrektur vergab Vanessa Bruder, die im Entscheidungssatz mit 10:12 in der Verlängerung an Lubitz scheiterte. Kappelrodeck bleibt weiterhin auf dem ungeliebten Relegationsplatz.
Mit Zitat antworten