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AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2019/2020
Rastatt (ti)
In der Tischtennis Oberliga Baden Württemberg der Frauen schlug der Tabellenführer TTF Rastatt mit einem 8:2-Aswärtserfolg beim TTV Burgstetten das Tor zur Regionalliga weit auf. Nach dem 31. Sieg in Serie wurde der Verfolger VfL Sindelfingen II auf Distanz gehalten, die NSU Neckarsulm hat sich nach der 3:8-Heimniederlage gegen den TTC Frickenhausen aus der Spitzengruppe verabschiedet. Die TTF Rastatt traten beim TTV Burgstetten wieder ohne die an einer Handgelenkverletzung laborierenden Nummer zwei Nina Merkel an, konnten aber mit Ersatzfrau Karin Huck ein „Trumpf-Ass“ aus dem Ärmel ziehen, das gleich bei seinem ersten Auftritt aus dem Vollen schöpfte.. In zwei engen Doppelpartien gelang Huck an der Seite von Jacqueline Hörig mit einem Fünfsatzsieg, der nach einem scheinbar sicheren 2:0-Satzvorteil nochmals in Gefahr geriet, die 1:0-Führung für die Gäste, Im zweiten Doppel verloren Elisabeth Bittner/Susanne Gibs nach zweimaligem Satzvorteil im Entscheidungssatz mit 6:11. Im ersten Spielabschnitt waren alle vier Einzelspiele hart umkämpft. Neun der 14 gespielten Sätze endeten mit 11:9 oder erst in der Verlängerung, wobei die nervenstärkeren Gäste acht Sätze davon für sich entscheiden konnten. Letztlich gewannen die TTF alle vier Spiele zur sicheren 5:1-Führung, wobei Bittner und Hörig ohne Satzverlust blieben. Nach Bittners zweiten Dreisatzsieg zum 6:1 verlor Gibs gegen Ines Marquardt nach einem 15:13 Satzgewinn am Ende mit 8:11, 7:11 und 9:11. Im letzten Spiel vor ihrem mehrmonatigem Auslandsaufenthalt legte Hörig zum 7:2 auf, was den Abschied für sie sicherlich nicht leichter machen wird. Die vorprogrammierte Meisterschaft mit dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga wird nun Wohl oder Übel ohne sie über die Bühne gehen. Im zweiten Einzel trumpfte Huck nochmals groß auf und beendete mit einem Dreisatzerfolg über Elke Andres das Match. „Joker Karin hat gestochen, sie war heute unsere Ersatzverstärkung“, freute sich Gibs nach dem Spiel über den gelungenen Einstand von Huck, die von nun an in den restlichen Spielen Hörig ersetzen wird. Die Spvgg Ottenau kam in der Badenliga Männer im Gastspiel beim TTV Weinheim-West mit 1:9 böse unter die Räder. In einer recht eiseitigen Partie, bei den Murgtälern fehlte neben der Nummer eins Adrian Wetzel auch Mannschaftsführer Kresimirr Vranjic, geriet Ottenau nach drei Doppelniederlagen frühzeitig auf die Verliererstraße. Andrè Schweikert/Martin Herm und Julian Oser Michael Ruf unterlagen in den Entscheidungssätzen, Lukas Mai/Simon Weiler mussten sich Goran Tadic/Tim Fischer knapp mit 9:11,9:11 und 10:12 geschlagen geben. In den Einzelspielen zog Weinheim mit nur zwei Satzverlusten aus den ersten fünf Spielen auf 8:0 davon ehe Ersatzmann Ruf mit einem Fünfsatzerfolg über Andreas Glebov den Ehrenpunkt für die Gäste errang. Die zweite Niederlage von Mai gegen Tadic führte zu einem schnellen Spielende. Die TTF Rastatt unterlagen im südbadischen Duell beim Tabellenersten DJK Offenburg ohne ihre etatmäßige Nummer vier Jakob Schmid mit 2:9. Dabei lief es zu Spielbeginn in den Doppeln noch wunschgemäß: Ralf Neumaier/Manuel Weis und Julian Hertel/Tobias Prestenbach setzten sich zur 2:1-Führung der Gäste aus der Barockstadt noch bestens in Szene. In den Einzelspielen dominierten Offenburgs Führungsspieler Nicola Mohler und Yannick Schwarz nach Belieben und holten gegen Neumaier und Hillert alle vier möglichen Zähler, was zum frühzeitigen Ende des Derbys führte. Auch im mittleren und hinteren Drittel konnten die TTF ihre Gegenspieler nicht gefährden. Mit 5:21 Punkten stehen die Rastatter auf dem vorletzten Abstiegsrang. Eine Verbesserung in der Tabelle ist angesichts der Verstärkungen des 1. TTC Ketsch zur Rückrunde bei drei Punkten Rückstand unrealistisch. Das Heimspiel des TTV Gamshurst in der Frauen Badenliga gegen den Spitzenreiter ESV Weil II wurde kurzfristig auf den 29. Februar nachverlegt. Chancenlos waren die Teams des TV Weisenbach und des TTV Kappelrodeck in ihren beiden Heimspielen, die beide mit 2:8 verloren gingen.. Weisenbach verlor gegen den TTV Weinheim-West II beide Eingangsdoppel recht knapp. Regina Roflik/Nadja Wunsch und Tanja Rath/Monika Vig unterlagen mit 1:3 Sätzen. Beide Paarungen agierten glücklos, jeweils zwei Sätze wurden in den Verlängerungen abgegeben. Tanja Rath zeigte sich im ersten Paarkreuz gegen Sabine Jakoby und Hendrikje Kuhs für die beiden Gegenpunkte verantwortlich. Der TTV Kappelrodeck musste die Überlegenheit des Rangzweiten TV St. Georgen neidlos anerkennen. Vanessa Bruder/Juana Maier sorgten mit ihrem Doppelerfolg für die 1:0-Führung, J. Maier gelang noch der zweite Sieg über Ann-Kathrin Obergfell, beim zweiten Auftritt gegen Yvonne Scherer verlor sie im fünften Satz mit 13:15. Die Mannschaft aus dem Schwarzwald konnte mit diesem doppelten Punktgewinn mit dem Tabellenersten ESV Weil II gleichziehen.
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