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Alt 01.04.2019, 11:03
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AW: Berichte Bezirk Rastatt-Baden-Baden 18/19

Ottenau/Rastatt (ti)

In der Tischtennis Badenliga der Männer feierte die Spvgg Ottenau im Heimspiel gegen den TTV Auggen einen 9:1-Kantersieg. Bei den Murgtälern, die ohne Tobias Walch, Leon Biedermann und Aaron Kawka stark ersatzgeschwächt antraten, gab es in der Partie keinen Schwachpunkt. Nach der 3:0-Doppelführung, nur Lukas Mai/Andrè Schweikert hatten beim Fünfsatzsieg über Auggens Führungsduo Peter Baumgartner/Tobias Kern einige Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, ließ Abhishek Yadav sein Können eins ums andere Mal aufblitzen. Baumgartner war in allen drei Sätzen überfordert. Den einzigen Gegenpunkt kassierte Mai gegen Kern zum 4:1. Im mittleren Drittel erhöhten Schweikert und Kapitän Vranjic auf 6:1, ohne Satzverlust legten die beiden Ersatzspieler Martin Herm und Sebastian Graf zum 8:1 auf. Mit seinem zweiten Dreisatzsieg über Kern wusste Yadav ein zweites Mal zu überzeugen. Ein überzeugender Auftritt der den Murgtälern, die nun mit einem weiteren Sieg im abschließenden Match gegen die TTSF Hohberg II ihr Punktekonto auf 18:18 Zähler ausgleichen können. Nach einer 4:9-Heimniederlage in der Freitagspartie gegen die TTSF Hohberg I musste die gefährdete Mannschaft der DJK Offenburg nochmals einige bange Stunden überstehen, doch dank eines 9:0-Erfolgs im zweiten südbadischen Derby am Samstag über den Tabellenletzten TTV Auggen freut sich die DJK auf ein weiteres Jahr in der Badenliga. Der ESV Weil unterlag im Heimspiel den TTSF Hohberg I mit 1:9 und muss nun über die Relegationsspiele den Klassenverbleib absichern.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft demonstrierten die TTF Rastatt in der Frauen Badenliga mit dem sechsten 8:0-Erfolg in der Rückrunde ihre Ausnahmestellung in der Liga. Im Bezirksderby gegen den TTV Gamshurst, die nur zu dritt antraten, war die Messe in nur 75 Spielminuten gelesen. Elisabeth Bittner und Susanne Gibs hatten im vorderen Paarkreuz Mareike Allgeier und Sarah Strack in beiden Spielen sicher im Griff. Während Vanessa Moch gegen Natascha Seiler beim umkämpften Dreisatzsieg zwei Mal in die Verlängerung musste, kam Nina Merkel kampflos zu ihrem Siegpunkt. Mit dem Spruch: „Totgeglaubte leben länger“, kann man den Überraschungscoup des TV Weisenbach beschreiben. Mit einer 7:7-Punkteteilung kehrten die abstiegsbedrohten Murgtälerinnen vom Gastspiel beim Vizemeister TTV Ettlingen zurück. Mit diesem wichtigen Punktgewinn konnte der direkte Abstieg verhindert werden. Den bitteren Gang in die Verbandsliga hat nun die SG Rüppurr vor sich, während sich Weisenbach die weitere Zugehörigkeit über einen erfolgreichen Abschluss in der Relegation bewältigen kann. Nach einem 1:1-Start in den Doppelspielen, Jasmin Langenbach/Regina Roflik setzten sich im Entscheidungssatz durch, schien nach zwei Niederlagen im ersten Paarkreuz das Match seinen vorgeahnten Weg zu nehmen. Im zweiten Paarkreuz schlugen Roflik und Langenbach erfolgreich zum 3:3-Ausgleich zurück. Im zweiten Spielabschnitt punkteten Tanja Rath und Langenbach. Roflik hatte hier einen möglichen 6:4-Vorteil auf der Hand. Gegen Lara Pitz-Jung musste sie jedoch nach 2:1-Satzvorteil am Ende knapp mit 7:11 und 12:14 passen. Spitzenspielerin Monika Vig brachte Weisenbach erstmals mit 6:5 in Front, nach zwei Niederlagen rettete Rath ihrem Team mit dem zweiten Einzelpunkt das Remis. Die Enttäuschung des TTV Ettlingen nach dem Aus im Kampf um den Titelgewinn fand im zweiten Spiel bei TTV Weinheim-West II bei der 5:8-Niederlage eine Fortsetzung. Der Rückstand auf die TTF vergrößerte sich auf sieben Punkte. Für positive Schlagzeilen sorgte auch der TTV Kappelrodeck, der sich mit einem 8:5-Heimsieg gegen den VSV Büchig auf Rang fünf in der Tabelle vorschob. Mit der erfolgreichen Revanche für die 2:8-Vorrundenniederlage feierte Kappelrodeck einen tollen Saisonabschluss. Ursula Maier/Astrid Seiler gewannen ihr Auftaktdoppel, U. Maier und Juana Maier gewannen ihre Spiele zum 3:3-Zwischenstand. Im zweiten Spielabschnitt gelang mit drei Einzelsiegen von Ursula, Vanessa und Juana Maier zum 6:3 die Vorentscheidung. Nach dem Anschlusspunkt konnte Ursula Maier mit dem dritten Erfolg und Vanessa Maier das vorzeitige Ende herbeiführen. „Ein enges Match mit einem schönen Sieg“, zeigte sich Kappelrodecks Betreuer Konrad Epple nach der Partie hoch erfreut über den doppelten Punktgewinn.
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