|
AW: Berichte Bezirk Rastatt/Baden-Baden 2017-2018
In der Tischtennis Badenliga der Männer bleibt das nordbadische Terrain des SV Niklashausen kein gutes Pflaster für die Spvgg Ottenau. Im Topspiel kassierte die bislang verlustpunktfreie Mannschaft aus Ottenau eine glatte 2:9 Abreibung. In einer recht einseitigen Angelegenheit zeichnete sich die Niederlage recht früh ab. Nach zwei klaren Doppelniederlagen zum Auftakt gelang Leon Biedermann/Kresimir Vranjic noch der Anschlusspunkt zum 1:2, danach ging es jedoch Schlag auf Schlag. Erst beim 1:6 Rückstand gelang Eduardo Gonzales der zweite Gegenpunkt. Vranjic konnte bei seiner 1:3-Niederlage gegen Szlubowski den einzigen Satzgewinn für die Murgtäler verbuchen. Alle anderen Spiele endeten mit 0:3. „Wir hatten keine Chance, in Niklashausen läuft bei uns einfach nichts zusammen“, meinte Vranjic nach der Partie resignierend. Nur Neuzugang Gonzales wurde eine gute Leistung bescheinigt.
Der Meisteranwärter TTC Weinheim 1946 II verdrängte mit seinen zwei Erfolgen gegen den TTSV Mönchweiler (8:0) und gegen den TV St Georgen (8:1) den 1. TTC Ketsch von der Tabellenspitze der Frauen Badenliga. Ketsch bezwang zu Hause den TTV Kappelrodeck mit 8:5 und musste die Tabellenführung bei Punktgleichheit mit Weinheim (beide 12:0) durch das schlechtere Spielverhältnis räumen. Der Aufsteiger Kappelrodeck stemmte sich beim favorisierten Rivalen mit aller Macht gegen die Niederlage und gab sich trotz eines 0:2-Doppelrückstandes nicht vorzeitig geschlagen. Je zwei Siege von Ursula und Juana Maier, dazu ein Einzelpunkt von Vanessa Maier machte Ketsch das Leben schwer. Sieben Spiele endeten erst im Entscheidungssatz, drei davon konnte Kappelrodeck für sich entscheiden. Nach drei Stunden Spielzeit hatte Ketsch nach einem offenen und engen Schlagabtausch das bessere Ende für sich. Für zwei Paukenschläge sorgten die beiden Bezirksteams der TTF Rastatt und des TTV Gamshurst. Gamhurst legte am Samstag beim TV Britzingen einen 8:1-Sieg vor, die TTF kehrten aus Nordbaden aus der Partie beim TTV Weinheim-West II mit einem 8:0-Sieg zurück. Ganz so locker war die Angelegenheit der TTF nicht. Nina Merkel und Susanne Gibs kosteten ihre beiden Auftritte über die Distanz von fünf Sätzen voll aus. Merkel lag in beiden Einzelspielen deutlich hinten, konnte aber beide Spiele noch an sich reißen. Gibs dominierte in beiden Einzeln nach Rückständen erst ab Satz vier. Jacqueline Hörig und Vanessa Moch gewannen ihre Spiele ohne Satzverlust. Mit einem 8:1-Kantersieg im südbadischen Derby beim TV Britzingen stellte der TTV Gamshurst den Anschluss ans Mittelfeld her. Nach zwei Doppelerfolgen zum Auftakt gelang Mareike Allgeier gegen Ursula Mayer der wichtige Punkt zum 3:0. Julia Lubitz gab gegen Larissa Mader beim 1:2 Anschlusspunkt einen 2:1-Satzvorteil aus der Hand. Im zweiten Paarkreuz drehte Betül Özdemir dagegen einen 0:2-Rückstand zur 4:1-Führung, Sarah Strack erhöhte mit drei klaren Satzerfolgen auf 5:1. Im zweiten Spielabschnitt unterlagen Lubitz, Allgeier und Strack jeweils im ersten Satz, konterten aber im Anschluss ihre Gegnerinnen zum 8:1-Endergebnis erfolgreich aus. Die zwei in der Fremde erbeuteten Punkte sind ein verdienter Lohn für einen engagierten Auftritt.
|