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Alt 27.02.2018, 14:38
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AW: Berichte Bezirk Rastatt/Baden-Baden 2017-2018

Rastatt (ti)

In der Tischtennis Badenliga der Männer landete sie Spvgg Ottenau im südbadischen Derby bei den FT V. 1844 Freiburg II einen souveränen 9:3-Auswärtssieg. Die Breisgauer traten ohne ihre durch Verletzung fehlende Nummer eins Lasse Barth an und offenbarten dadurch vor allem im ersten Paarkreuz unübersehbare Defizite, die das Ottenauer Führungsduo mit Lukas Mai und Eduardo Gonzales konsequent nutzte. Nach dem gemeinsamen Doppelsieg drückten beide in allen vier Einzelspielen ihre Überlegenheit in vier ungefährdeten Erfolgen aus. Leon Biedermann und Mannschaftsführer Kresimir Vranjc, die für den 2:1-Vorteil in den Doppeln sorgten, punkteten im ersten Spielabschnitt zur 6:3-Führung. Biedermanns umkämpfter Fünfsatzsieg über Joscha Hoffmann zum 5:1, in der Verlängerung des fünften Satzes hatte sich der Ottenauer knapp mit 12:10 behauptet, war der wohlwichtigste Einzelpunkt. Freiburg fand im Anschluss mit zwei Erfolgen von Niklas Grimm gegen Aaron Kawka und Jonathan Brugger gegen Andrè Schweikert nochmals ins Spiel zurück. Vranjic führte mit einem glatten Dreisatzsieg sein Team endgültig in die Erfolgsspur zurück. Mai und Gonzales legten zum 8:3 auf und Kawka beendete gegen Hoffmann mit einem 3:1-Sieg, der vierte Satz endete mit 11:0, die Partie zu Gunsten der Murgtäler, die mit 14:10 Punkten den fünften Tabellenplatz festigen konnten.

Der TTC 1946 Weinheim II meisterte mit einem 8:4-Auswärtssieg im Topspiel beim1. TTC Ketsch der Frauen Badenliga seine wohl letzte große Hürde in der laufenden Saison und liegt nun vier Punkte vor Ketsch auf Position eins. Dies eröffnet nun für den Tabellendritten TTF Rastatt, der sich bei TV Britzingen mit 8:3 durchsetzte, nochmals die Chance auf die Vizemeisterschaft. Ketsch liegt in der Tabelle nur zwei Zähler vor den TTF, verfügt aber gleichzeitig über das um zwei Spiele schlechtere Spielverhältnis. Angeführt von einer stark aufspielenden Susanne Gins, die mit ihrem dritten Einzelerfolg den 8:3-Endstand herbeiführte, dominierten die Gäste aus der Barockstadt de Partie. Ungeschlagen blieb das hintere Paarkreuz mit Vanessa Moch und Jacqueline Hörig, die sich gemeinsam im Doppel und in beiden Einzeln schadlos hielten. Lea Ehinger, die durch den Ausfall von Nina Merkel ins erste Paarkreuz aufrücken musste, blieb nach der Fünfsatzniederlage mit Gibs im Doppel in beiden Einzelspielen sieglos. Mit einem verdienten 8:4-Heimsieg über den VXV Büchig konnte der TTV Gamshurst sein Punktekonto auf 11:11 Zähler aufstocken und in der Tabelle den TV St. Georgen von Rang fünf verdrängen. Auch ohne die Nummer eins Julia Lubitz glückte Gamshurst im Rückspiel eine erfolgreiche Revanche für die 6:8-Vorrundenniederlage. Das Kuriose im heimspiel: Alle sechs Fünfsatzspiele gewannen die Gastgeberinnen. Nach einem 1:1 Start aus den Doppeln erzwangen Mareike Allgeier und Sarah Strack die 3:1-Führung. Allgeier konnte im fünften Satz gegen Natascha Elxnath einen 6:10 Rückstand wettmachen, hatte aber bis zum 10:10 bei zwei „foulen Bällen“ das Glück gepachtet. Fast zeitgleich bezwang Strack ebenfalls im Entscheidungssatz Laura Schmid mit einem Netzroller zum 11:9. Natascha Seiler erhühte mit einem 3:0-Sieg zum 4:1. Im zweiten Spielabschnitt setzten Allgeier und Strack ihre Serie der Fünfsatzsiege zum 6:2 nahtlos fort. Nach den Anschlusspunkten überraschte Seiler mit dem siebten Siegpunkt über Büchigs Nummer eins Schmid. Mit ihrem dritten Erfolg im Entscheidungssatz vollendete Allgeier zum 8:4-Gesamtsieg. Zwei Pluspunkte sind der Lohn für eine kämpferisch überragende Gesamtleistung der Gamshurster Frauen.
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