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Alt 01.10.2022, 11:58
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Frei statt Bayern Frei statt Bayern ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Das Problem ist, dass das immer noch kaum jemand aus der breiten Masse ernst nimmt. War aber bei "mein Kampf" auch nicht anders, bis es zu spät war. Aber es soll bitte niemand sagen, dass man es nicht hätte wissen können was kommt. Schwab, das WEF, die Grünen, die großen Techs, niemand hat seine Absichten groß verheimlicht.
Wie du ja auch hier bestens erleben kannst, "sie oder zumindest einige" wollen es einfach auch nicht sehen, verschließen Augen und Ohren und träumen weiter von einer heilen Welt, die es schon lange nicht mehr gibt, und so schnell auch nicht mehr geben wird.

Der Pleiteticker:
Der fränkische Ort Ebermannstadt ist erschüttert: Das dortige Käsewerk der *Bayerischen Milchindustrie EG* dichtmachen. Wie am Freitag intern verkündet wurde, stehen die 84 Mitarbeiter 2023 vor dem Aus. Grund seien fehlende Milchmengen und die extrem gestiegenen Produktionskosten. Die Schließung erfolge aus wirtschaftlichen Gründen und weder aufgrund mangelnder Qualität der dort hergestellten Produkte, noch der Leistung der 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, heißt es in einem internen Schreiben, das *nordbayern.de* zitiert. Für die rund 7000-köpfige Kleinstadt ein Schock - denn die Schließung kam unerwartet.

Die *FeinTec GmbH* hatte ihre Arbeit bescheiden als *Gebäudeservice* zusammengefasst * dahinter verbarg sich ein Bandbreite an Tätigkeiten, die von kaufmännischem Gebäudemanagement über Sicherheitstechnik bis hin zu Schimmelbeseitigung alles abdeckte. Jetzt ist der Betrieb pleite. Mit ihm bricht ein Musterbeispiel für mittelständische Unternehmen weg.

Bei Handwerksbetrieben, die nur über wenig oder gar keine Rücklagen verfügen, könnte in Hannover bald das Licht ausgehen - bei einigen sogar für immer. Der kommunale Energieversorger *Enercity AG* verlangt von Handwerksbetrieben in Vorkasse zu gehen - die Unternehmen müssen bis zu 50 Prozent des Jahresverbrauchs vorstrecken, die Anzahlung ist sofort fällig. Für viele Unternehmen geht es um Beträge von weit über 100.000 Euro. Summen, die ihren finanziellen Ruin bedeuten könnten.

Ausgerechnet ein Windkraftanlagen-Bauer: Die Siemens-Tochter Gamesa will 2900 Stellen bis 2025 streichen, 300 davon in Deutschland. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.
Der Grund: explodierende Kosten bei der sehr energieintensiven Herstellung der Komponenten der Windkraftanlagen sowie Materialengpässe. Im laufenden Jahr erwartet die Siemens-Tochter bereits Verluste.

Und speziell für esef:
Die Binding-Brauerei aus Frankfurt am Main wird aus Kostengründen geschlossen. Der Oetker-Konzern, zu der die größte Biermarke der Main-Metropole gehört, will den Gerstensaft ab Oktober 2023 an anderen Produktionsstandorten brauen, wie die hessenschau berichtet. 150 Arbeitsplätze fallen weg.
Wegen *der dramatischen Kostenexplosionen, die wir als Branche schultern müssen, ist das für die Unternehmensgruppe nun leider nicht mehr länger darstellbar*, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Nur fünf Beispiele von 46 Insolvenzen (oder von "man hört dann halt mal auf") seit gestern.
Armes Deutschland!
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben!

Geändert von Frei statt Bayern (01.10.2022 um 12:21 Uhr)
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