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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
@FSB:
Na ja, Ludwig Leuchten ist doch ein Beispiel, wo man die aktuelle Krise nur vorschiebt. Ein Blick in den Bundesanzeiger reicht. Die Bilanzen 18 und 19 sind drin, also vor Corona. Mehr haben sie noch nicht veröffentlicht, wohl aus gutem Grund, schaut man auf die Zahlen.
Knapp 8 Mio Umsatz, 9 Mio Verbindlichkeiten. Fehlbetrag 7stellig. Kassenbestand knapp 6.000 Eurp.
"Nicht gedeckter Fehlbetrag" usw., usw.
Da muss man schonmal genau nachgucken, viele dieser Unternehmen, denen jetzt aktuell das Licht ausgeblasen wird, waren schon vorher nur noch Zombies.
Ich habe mir aufgrund deines Beitrags da jetzt mal die Mühe gemacht und nachgeschaut.
Und ich denke, dass es von dieser Sorte noch eine ganze Reihe an Firnen gibt, die jetzt so schnell der Tod ereilt.
Und bei den Bäckereiketten stehen oft ebenfalls hohe Verbindlichkeiten da, man ist ja in den letzten Jahren massivst expandiert, meistens auf Pump und in gemietete Lokalitäten.
Das Hauptproblem, und da werden noch viele Andere folgen, sehe ich gar nicht in den Energiepreisen. Viel schlimmer sind für diese Firmen, genauso für Bauträger und andere Produktionsbetriebe, die permanent in Vorleistung gehen, die Zinssteigerungen.
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