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Alt 07.10.2022, 13:20
JanMove JanMove ist offline
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AW: Der Fall Hans Moke Niemann - Schach-Skandal, Betrugsvorwürfe, Untersuchungen, Magnus Carlsen Ek

Klare Beweise, dass Niemann live am Brett betrogen hat, wird man niemals finden, es sei denn er lässt sich mal in flagranti erwischen oder legt ein Geständnis ab. Das spielt für mich aber keine Rolle. Wer über 100 mal online betrogen hat und dies auch bei Preisgeldturnieren, ist halt ein Betrüger, und gegen den würde ich auch nicht spielen wollen. Da hat Carlsen vollkommen recht. Ausserdem spricht die Indizienkette mittlerweile sehr stark gegen Niemann, sodass ich auch ganz klar davon ausgehe, dass er am Brett mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls betrogen hat.
Ich kann deshalb auch nicht nachvollziehen, dass viele Kommentatoren wie z. B."The Big Greek" oder auch chess.com gegenüber Niemann sich so nachsichtig zeigen.

@ Noppenzar
Der Vergleich mit anderen Sportarten wie Radfahren oder Leichtathletik hinkt etwas, da bei diesen Sportarten ohne Doping quasi nichts geht und deswegen mehrheitlich gedopt wird. Deswegen ist es dort sehr scheinheilig an einem Dummen, den man mal zufälligerweise erwischt, ein Exempel zu statuieren.

Beim Schach ist das aber anders. Da ist Betrügen die absolute Ausnahme. Chess.com sagt, dass gemäss ihren Daten nur etwa 0.14% der Spieler betrügen (wenn ich die Zahl noch richtig im Kopf habe). Am Brett dürften es noch deutlich weniger sein. Dort macht es aus meiner Sicht deswegen Sinn, die Betrüger klar zu benennen und entsprechend hart zu bestrafen.
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