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Alt 07.10.2022, 13:20
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Anreizsysteme für Vereinsengagement

Im Vorfeld eines Lehrgangs schickte unser Sportbund die nachstehende Beschreibung des Ist-Zustandes an die Vereine. Das passt wohl im weitesten Sinne zum Thema.

Beschreibung:
"Studien, Analysen und Experten betonen immer wieder: die strategische Ausrichtung ist ein besonders wichtiger Faktor für die erfolgreiche Entwicklung eines Sportvereins. Gleichzeitig erlebt man in der Vereinspraxis erschreckend selten Vereine, die langfristig planen, sich nicht nur auf das operative Tagesgeschäft beschränken, ein Leitbild definiert haben oder sogar einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Bei „Strategie im Verein“ heißt es also: Fehlanzeige. Diesem vermeintlichen Widerspruch zwischen Notwendigkeit und gelebter Vereinspraxis möchten wir in diesem Forum auf den Grund gehen. Woran liegt es, dass Vereine nicht strategisch agieren? Wollen oder können sie nicht? Besteht eventuell gar keine Notwendigkeit dazu? Welche Auswirkungen hat die strategische Schwäche der Sportvereine z.B. auf Verbände? Leidet langfristig durch die fehlende Innovationskraft auch die Attraktivität für das Engagement im organisierten Sport? Gemeinsam mit Prof. Lutz Thieme und anderen Vertretern des organisierten Sports werden wir über diese und andere spannende Fragen diskutieren."

Fehlen geeignete Funktionäre? So dass Leute gewählt werden, die das Amt eigentlich nicht wollen und daher nur das Notwendigste machen?

Ist die Funktionärsschicht überaltert und nicht mehr offen für neue Ideen?

Werden Idealisten abgeschreckt oder geben schnell auf, weil man als Funktionär dicke Bretter bohren muss (Stichworte: Hausmeister, Verwaltung, Hallenzeiten, Hallengebühren, Einflussreiche andere Vereine, Kritik im Internet, Abwerbungen ohne Kostenausgleich, geringes Engagement von Eltern und auch den Jugendlichen selbst,....)?
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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