Terme sieht das schon richtig:
Zitat:
Zitat von Terme
Deutschland - Indien 3:2
Ying Han - Manika Batra 3:0 (3,1,2)
Nina Mittelham - Sreeja Akula 0:3 (-9,-10,-7)
Sabine Winter - Diya Parag Chitale 1:3 (-9,-8,6,-11)
Nina Mittelham - Manika Batra 3:1 (-7,6,7,8)
Ying Han - Sreeja Akula 3:0 (3,5,4)
Ich frage mich wirklich, wie Nina Mittelham 0:3 gegen Sreeja Akula (noch nie gehört) und Sabine Winter 1:3 gegen Diya Parag Chitale (noch nie gehört) verlieren können.
 Mental kann es bei den beiden doch wirklich nicht stimmen.
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Die mentalen Probleme sehen ja auch andere so:
Zitat:
Zitat von cloud 9
Was Mittelham betrifft: Sie kommt aus einer schweren Schulterverletzung - und hat wichtige Termine in Japan auch nach der WM! Verständlich, dass sie da noch(?) etwas vorsichtig ist...
Trotzdem: Auch in D hat sie zuvor gegen deutlich schwächere Gegnerinnen schon einige Male verloren oder nur ganz knapp gewonnen!:
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Ich denke, dass das was Terme schreibt, ein wesentlicher Punkt der mentalen Probleme ist:
Zitat:
Zitat von Terme
Wenn sie die sicheren china-based Punkte durch Han Ying nicht hätten, dann gehen solche Spiele verloren. Da aber Han Ying immer zwei Punkte macht, reicht es aus, dass Mittelham, Winter und die anderen von drei Einzeln nur einen einzigen Sieg holen müssen.
Würden sich Länder wie Indien oder auf europäischer Ebene Rumänien auch eine TOP-20 Chinesin einbürgern, dann werden solche Spiele wie heute nicht mehr gewonnen, selbst wenn Petrissa Solja dabei wäre.
Wo ist Solja überhaupt? Schwanger? Mentale Zwangspause? Verletzt?
Mir ist noch keine Mannschaft aufgefallen, die vergleichbar große mentale Probleme hat wie die deutschen Damen. Mittelham, Winter, Solja.
Ich hoffe, dass das mit der neuen Generation mit Annett Kaufmann und Josephina Neumann nicht so sein wird. Da sollte von Anfang an ein Mentalcoach dabei sein und die vorherige Generation kein Vorbild sondern abschreckendes Beispiel sein.
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Die deutschen Damen haben einerseits hinter vorgehaltener Hand (oder offen - Stichwort Nina Mittelham: *all German Team*) gejammert, dass sie immer eingebürgerte starke Chinesinnen vor der Nase hatten. Aber andererseits konnten sie sich beim Medaillenkampf auch immer auf die Punkte von Spielerinnen wie Han Ying und Shan Xiaona verlassen. Wenn sie aber dann selber den Druck hatten, punkten zu müssen, dann kommt das große Nervenflattern.
Egal ob Nina Mittelham oder Petrissa Solja, aber auch bei Sabine Winter, kann man eindeutig und regelmäßig mentale Probleme feststellen. Bei den erstgenannten sogar sehr!