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Zitat von Levinhero
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Es reicht heutzutage einfach nicht aus, ein Sport anzubieten der einfach Spaß macht um die Jugend zu begeistern. Man muss gleichzeitig ein Lebensgefühl anbieten. Das muss heutzutage Öko, Hipp, Cool, Schön,kosmopolit...weiß der Geier sein. Ben 12 jahre " Ich spiele Rugby", Cool, Hipp, stellt bei den Kumpels was da. Man asoziert damit Kraft, Fitness, Männlichkeit Neuseeland, Ben ist allein dadurch das er ein Rugbyspieler ist, cooler in seiner Umgebung als wenn kein Sport betrieben hätte.
Was fällt einem bei Tischtennis ein? Man sieht irgendwelche Roboter die nach jeden Pisselpunkt, Hapschi Cha Cho schreien, auch wenn man (so wie ich) die Bedeutung nicht kennt, auch wenn es keine Asiaten sind, das wirkt irgendwie nerdig und freakig wirkt. Und das ganze zieht sich dann ohne den Glanz einer WM bis in die kreisklasse.
Es gibt viel zu wenig Truls Moregaards und zuviele Harimotos.
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Das ist doch großteils nur künstlich gemacht von den Medien. Wenn ich Jugendliche in meinem Umfeld zB. zu Rugby frage, glauben die evtl. das ist ein Mittagsgericht.
Man sehe sich an wie zB. Adam Bobrow mit seinen Interviews TT Präsentiert und plötzlich kommen die erwähnten Roboter wie sympatische Persönlichkeiten rüber. Oder glaubst du dass irgendwelche Fußballer von Interesse wären, wenn die nur schreiend, von selbst fallend und spuckend am Platz gezeigt würden?
Es ist wie du schon erwähnt hast die Außendarstellung. Aber die kann nie von den Vereinen kommen, die sind dafür zu klein. Man kann da und dort für lokale Aufmerksamkeit sorgen, das wars aber auch schon.
Die öffentliche Propagandaschlacht, und nichts anderes ist das kann im Prinzip nur von nationalen und internationalen Verbänden geführt werden.
p.s. Bei uns laufen jugendliche sogar dann zum Fußball, wenn der Trainer ein Tyrann ist und Kinder regelmäßig weinend nach Hause laufen. Also an der Vereinsarbeit kanns wohl nicht alleine liegen.