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AW: Training mit einem guten Roboter
Da hat der Analytiker 2 Dinge genannt die mir als Trainer immer Kopfschmerzen machen. Egal wie gut programmierbar der Roboter ist (Platzierung Spin usw)
1. Man will Bewegungen automatisieren und das geht damit auch. Problem: man sieht nicht ob die Bewegungen die man automatisiert richtig sind. Sprich es kann sein man macht die Bewegung 1000 mal falsch ohne es zu merken und automatisiert dann einen Fehler. Daher ist die Kamera eine gute Idee. Also Übung X mal spielen und Filmen und danach gucken ob alles technisch richtig war. Das gleiche gilt auch für Beinarbeit wo man gucken kann ob man die Beine richtig bewegt hat.
Achtung: Kamera und Selbstanalyse ist natürlich nur sinnvoll wenn man in der Lage ist zu erkennen ob alles richtig war. Denn auch das kann nicht jeder...Fazit: Man muss die bewegungen Beurteilen können und dann berichtigen. Wenn man das selber kann geht es mit filmen. Was aber auch Zeitaufwendig ist mit 10 Bälle spielen, angucken, analysieren , geändert nochmal spielen, angucken usw. Besser ist natürlich wenn ein Trainer daneben steht der Fehler sofort sieht und korregieren kann.
2. Die Schlägerbewegung fehlt: Man muss als TT Spieler auf die Bewegungen des Gegners reagieren nachdem man daraus erkennt in welche Richtung der Ball geht und wie lang und mit welchem Spin. Das kann ein Roboter nicht leisten.
Beispiel: ich lass den einen US Aufschlag einspielen und ziehe nach oben. Dann einen links seite dann einen rechtsseite...mit entsprechenden Rückschlägen. OK dann weiss ich zwar wie ich auf US links und rechts reagiere aber wenn muss trotzdem noch im Spiel an der Bewegung erkennen welcher Schnitt dann drin ist und wo der hin geht und wie lang usw....
Test: Kannst ja mal versuchen wenn du per Zufallsgenerator die Bälle mit verschiedenem Spin Richtung und Länge aus dem Roboter kommen lässt und dann versuchst gute Rückschläge zu spielen...Boll und Co können das schaffen aber als normalsterblicher wird das mehr als schwierig.
3. Dazu sehe ich ein Problem wenn man Ballwechsel simulieren will...denn der Ball kommt ja immer aus der gleichen Ecke...sprich der spielt aus der RH Ecke einen US Aufschlag in Tisch mitte . Dann spiele ich Sidetospin in Tiefe VH und dann kommt der Ball mit Seitüberschnitt als Block aus der RH!! diagonal in meine RH??? Ist nicht wirklich realistisch? Der Roboter kann eben nicht aus verschiedenen Positionen spielen wie es im Ballwechsel eben oftso ist.
Fazit: Roboter sind besser geworden als vor 20 Jahren durch die bessere Programmierbarkeit. Aber viele Dinge sind immer noch realitätsfern. (keine Schlägerbewegung, Auswurf immer aus der gleichen Richtung) und man muss immer noch gucken das man Fehler sofort korregiert und das ist mit Videoanalyse sehr aufwendig oder man braucht einen TRainer der daneben steht...
Da macht immer Balleimer mehr Sinn.
1. Schlägerbewegung
2. Trainer/2. Person, der gleich korrigieren kann
3. Der kann die Position wechseln und auch mal einen Rückschlag spielen oder gelegentlich/unregelmässig mal eine Überraschung einspielen
4. Da ist auch eine Kombi mit dem Roboter ne gute Sache. Da kann der Roboter aus einer Ecke einspielen und der Balleimer aus der anderen.
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
Me too ... TT Classic rules
TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.
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