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Alt 21.10.2022, 14:19
JanMove JanMove ist offline
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AW: Der Fall Hans Moke Niemann - Schach-Skandal, Betrugsvorwürfe, Untersuchungen, Magnus Carlsen Ek

Zitat:
Zitat von mithardemb Beitrag anzeigen
Die Anschuldigungen bestehen aus Indizien. Diese mögen für Schachspieler überzeugend sein, aber die Jury wird nicht aus Großmeistern gebildet und die gilt es zu überzeugen.
Nein, das sind keine Indizien. Niemann hat zugegeben zwei mal betrogen zu haben. Und was die über 100 Partien bei chess.com betrifft, sind das mehr als Indizien. Die Wahrscheinlichkeit, dass er da sauber gespielt hat, ist nach statistischen Analysen nahezu null, und vor Gericht geht es immer um Wahrscheinlichkeiten. Kein Urteil vor einem Strafgericht ist zu 100% wasserdicht. Ein Angeklagter wird immer verurteilt werden, wenn das Gericht mit nahezu 100%-iger Sicherheit davon überzeugt ist, dass der Angeklagte schuldig ist. Ob die Grenze dann bei 99.9% oder nur bei 95% liegt, mag von Fall zu Fall unterschiedlich sein, aber der Grundsatz "in dubio pro reo" gilt eben nicht streng, denn dann gäbe es keine Verurteilungen.
Des weiteren hat Carlsen es so formuliert, dass er vermutet, dass Niemann häufiger als zugegeben und auch neuerlicher betrogen hat. Das ist nur eine Vermutung und keine Aussage als Fakt. Wie will man ihm daraus einen Strick drehen? Und bzgl. OTB gab es niemals konkrete Betrugsvorwürfe. Also aus meiner Sicht ist das, was Niemann da von sich gibt, nichts anderes als heisse Luft. Insofern bin ich da bei Tim_Tim.
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